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be Berlin – die künftige Nutzung der Marke
02.03.2012
Die Hauptstadtkampagne zieht Zwischenbilanz
Die vierjährige Einführungsphase für die Dachmarke be Berlin war bis 2011 terminiert. Die Marke soll jetzt kontinuierlich genutzt werden, um das Image Berlins weiter zu stärken. Die Bilanz der zurückliegenden 4 Jahre kann sich sehen lassen: Die Berliner kennen die Kampagne, es wurden fast 1000 "Botschafter"-Erzählungen als Beispiele für Berliner Erfolgsgeschichten gesammelt und mehr als eine Million Berlinfans auf Facebook gelockt. 1500 „Berlin-Boxen“ mit Informationen und Materialien zur Stadt wurden in 85 Länder verschickt. Die Website der Kampagne wurde seit August 2008 rund 2,5 Millionen Mal angeklickt.
Dazu erklärt Melanie Bähr, Geschäftsführerin von Berlin Partner: „Berlin wird heute weltweit viel positiver gesehen als noch vor einigen Jahren. Wir sind sehr stolz darauf, dass die Imagekampagne be Berlin einen wichtigen Teil zu dieser positiven Entwicklung beitragen konnte. Mit dem be Berlin-Logo und dem Dialograhmen haben wir ein prägnantes City-Branding und damit eine neue und einheitliche Identität für Berlin entwickelt.“
Der Sprecher des Senats, Staatssekretär Dr. Richard Meng: „be Berlin hat die ersten vier Jahre genutzt, um das Identitätsgefühl und den Stolz der Berliner auf ihre Stadt zu stärken und Berlin regional, national und international zu positionieren. be Berlin hat zahlreiche Auftritte im In- und Ausland unterstützt, viele Partner gewonnen und das Image Berlins spürbar verbessert. Darauf lässt sich aufbauen“
Studien von TNS Infratest aus den Jahren 2007 und 2011 zeigen, dass die Affinität zu Berlin bei Entscheidern der internationalen Wirtschaft deutlich gestiegen ist. Nach der letzten Studie könnten sich 70 Prozent der Befragten aus 12 Ländern vorstellen, in Berlin zu leben oder zu arbeiten. 40 Prozent denken sogar konkret daran, in den kommenden fünf Jahren einen Standort in Berlin zu eröffnen. Der European Cities Monitor des internationalen Immobilienunternehmens Cushman&Wakefield 2011 nennt Berlin auf Platz fünf der besten europäischen Wirtschaftsstandorte. Begründet wird dies unter Anderem damit, dass Berlin besonders aktiv im Stadtmarketing sei.
Bewährte Elemente und Formate der Hauptstadtkampagne sollen nun fortgesetzt und in die Berliner Außendarstellung integriert werden, so zum Beispiel die 2011 gestartete Industriekampagne „ich bin ein berliner.“ Für 2012 haben 14 namhafte Berliner Unternehmen ihre Unterstützung zugesagt. Auch GE Energy beteiligt sich. Dr. Georg Möhlenkamp, Managing Director GE Energy, Power Conversion erklärt warum: „Berlin war lange Zeit einer der größten Industriestandorte in Deutschland. Wir halten es für richtig und wichtig, mit der be Berlin Industriekampagne und dem Claim "ich bin ein berliner.“ wieder an diese Tradition anzuknüpfen. Über unsere Vorläufergesellschaft AEG gehören wir seit mehr als 130 Jahren zu Berlin. Deshalb fühlen wir uns auch mit dieser Stadt besonders verbunden."
Die Kommunikation zur Industriekampagne ist nur ein Beispiel dafür, dass Berlin Partner es mit den be Berlin-Aktionen immer wieder schafft, auch private Partner und private Mittel zu mobilisieren. Über die Industriekampagne hinaus wird be Berlin auch in diesem Jahr im Rahmen von Berlin Days wichtige Auslandsauftritte kommunikativ begleiten. Internationale Stationen werden unter anderem Delhi und Paris sein. Im März wird sich be Berlin in Begleitung eines Berliner Delegationsbesuchs im Rahmen des Deutschlandjahres "Deutschland und Indien 2011-2012“ mit diversen Partnern in Indien präsentieren. In Paris wird be Berlin im Mai im Rahmen der Feierlichkeiten zur 20-jährigen Städtepartnerschaft zwischen Berlin und Paris präsent sein.
In enger Zusammenarbeit mit visit Berlin wird die Facebook-Fanseite von Berlin weitergeführt. Auch der Materialversand in alle Welt - mit den Versandformaten „Berlin-Box“ und „CEO-Package“ - steht weiterhin zur Verfügung. Zusätzlich will be Berlin in diesem Jahr die Aktivitäten anlässlich des 775-jährigen Städtejubiläums Berlins kommunikativ unterstützen.
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