07.03.2016 in Presseinformationen

Berlin/Tel Aviv – Startup-Tausch der Gründermetropolen


Austauschprogramm für Co-Working-Spaces geht in die erste Runde

Das Startup-Austauschprogramm zwischen Berlin und Tel Aviv geht in die erste Runde: Fünf israelische Gründer tauschen im März ihren heimischen Schreibtisch gegen einen Co-Working-Space in der deutschen Hauptstadt. Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie hat das Programm im letzten Jahr gemeinsam mit Tel Aviv Global auf den Weg gebracht. Hiesige Gründer können durch das Programm von Kooperationen mit High-Tech-Unternehmen aus Tel Aviv und dem Zugang zur dortigen Investoren-Landschaft profitieren. Startups aus Tel Aviv wird der Eintritt in den europäischen Markt erleichtert. Berlins Regierender Bürgermeister, Michael Müller, begleitete den Abschluss des Kooperationsvertrags und ist Schirmherr des Austauschprogramms.

„Berlin und Tel Aviv haben viel gemeinsam: Beide Städte stehen für Kreativität und Gründergeist. Sie ziehen junge Talente an und bieten ihnen den besten Boden, um ihre Ideen zu verwirklichen. Ich freue mich, die ersten israelischen Gründer in Berlin zu begrüßen und wünsche ihnen erfolgreiche Gespräche und eine spannende Zeit in Berlin. Das Austauschprogramm ist ein sehr guter Weg, um die Beziehungen zwischen Berlin und Tel Aviv zu stärken und auszubauen“, sagt Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin.

Zu den ersten Nutzern des Programms zählen: Pzartech, ein Anbieter von 3D-Druck-Services für Unternehmen, hat den ersten kostenlosen 10-tägigen Aufenthalt in Berlin bei einem Pitch in Tel Aviv im letzten Oktober gewonnen. Die anderen vier Startups überzeugten im regulären Bewerbungsprozess: Join VR Technologies LTD 4.0, ein Streaming-Dienst für Virtual Reality-Videos auf Smartphones, Myndlift, ein Entwickler von Wearables zum Messen von Gehirnwellen und Training der Konzentrationsfähigkeit, Quiccargo, ein Online-Marktplatz für freie Logistikkapazitäten und Shopeat, ein Rezeptportal mit integrierter Zutaten-Bestellung im Internet.

„In Berlin angekommen erhalten die Gründer einen Co-Working-Space sowie intensive Beratung rund um das hiesige Startup-Ökosystem. Außerdem bringen wir sie mit etablierten Unternehmen und Wissenschaftseinrichtungen zusammen, um Kooperationspartner zu finden. Ein solcher Austausch von kreativen Köpfen ist ein echter Treiber für Innovationen“, sagt Dr. Stefan Franzke, Sprecher der Geschäftsführung von Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie. Je nach Bedarf werden die Gründer zudem durch Soft-Landing-Support unterstützt und beispielsweise darin gecoacht, wie sie eine Arbeitserlaubnis in Berlin erhalten.

Das Austauschprogramm zwischen Berlin und Tel Aviv umfasst die kostenlose Nutzung von Co-Working-Spaces für zwei bis vier Wochen. Teil des Programms sind in Berlin die T-Labs, das Rainmaking Loft, das Betahaus, GTEC, Ahoy, das Cleantech Innovationcenter, die TU Berlin sowie die HWR. In Tel Aviv steht den Berliner Gründern The Library als Co-Working-Space zur Verfügung. Künftige Bewerbungen können unter www.berlin-partner.de/tel-aviv eingereicht werden.

 

 

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