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Informationen zu Auswirkungen des Krieges in der Ukraine

Bereits seit mehreren Monaten dauert der Krieg in der Ukraine an und bedroht die Freiheit und den Frieden in ganz Europa. Ein Ende der Auseinandersetzungen ist nicht abzusehen und die Auswirkungen sind weltweit spürbar – auch für die Berliner Wirtschaft. Steigende Energiepreise, unsichere Lieferketten und zunehmende Handelshemmnisse belasten das Tagesgeschäft vieler Unternehmen.

Im Folgenden haben wir Ihnen einige Hinweise, Informationen, und Links zusammengestellt, die in der anhaltend schwierigen Situation hilfreich sein können. Bitte haben Sie Verständnis, dass die aktuelle Lage rund um den Ukraine-Konflikt unübersichtlich ist, die Informationslage sich kontinuierlich ändert und wir daher keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben können. 

Steuerliche und finanzielle Unterstützung für Unternehmen 

Das Energiekostendämpfungsprogramm (EKDP) ermöglicht temporäre Zuschüsse zur Dämpfung gestiegener Erdgas- und Strompreise für besonders betroffene Unternehmen. Mehr Informationen auf der Webseite des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle.

Die Liquiditätshilfen Energie richten sich an kleine und mittelständische Unternehmen mit einer Betriebsstätte in Berlin, deren Fortführung der Geschäftstätigkeit aufgrund der gestiegenen Energiekosten gefährdet ist. Bei einer Verdopplung der Energiekosten gegenüber 2021 kann eine Nothilfe in Form eines rückzahlbaren, zinsvergünstigten Sanierungskredites gewährt werden. Weitere Informationen auf der Webseite der IBB.

Das KfW-Kreditprogramm („KfW Sonderprogramm UBR 2022“) kann von Unternehmen aller Größenklassen/Branchen beantragt werden, die aufgrund des Angriffs Russlands auf die Ukraine von einem Umsatzrückgang, Produktions­ausfall, geschlossenen Produktions­stätten oder gestiegenen Energie­kosten betroffen sind. Das Förderprogramm bietet Zugang zu zinsgünstigen Krediten mit weitgehender Haftungsfreistellung der Hausbanken. Zusätzlich wird eine Konsortialfinanzierungsvariante mit substanzieller Risikoübernahme angeboten. Weitere Informationen auf der Webseite der KfW

Die Finanzbehörden nutzen erweiterte Handlungsspielräume im Interesse erheblich betroffener Steuerpflichtiger. Im Einzelfall können auf Antrag fällige Steuern gestundet, Vorauszahlungen zur Einkommen- oder Körperschaftsteuer angepasst werden sowie Vollstreckungsaufschub gewährt werden. Betroffene werden gebeten, Kontakt mit den Behörden aufzunehmen. Weitere Informationen auf der Webseite des Bundesministeriums der Finanzen.

Die Bund-Länder-Bürgschaftsprogramme wurden für vom Ukraine-Krieg nachweislich betroffene Unternehmen erweitert. Bürgschaften aus verschiedenen Programmen können nachweislich vom Ukraine-Krieg betroffene Unternehmen über das Bund-Länder-Bürgschaftsprogramm beantragen, z.B.

Die Zugangserleichterungen für das Kurzarbeitergeld gelten bis Ende 2022. Mit dem erleichterten Zugang ist geregelt, dass:

  • Kurzarbeitergeld nach wie vor bereits gezahlt werden kann, wenn mindestens zehn Prozent statt regulär ein Drittel der Beschäftigten von einem Entgeltausfall betroffen sind,
  • Beschäftigte keine Minusstunden vor dem Bezug von Kurzarbeitergeld aufbauen müssen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite der Bundesregierung.

Das Margining-Finanzierungsprogramm ist ein Absicherungsinstrument für Unternehmen, um Sicherheitsleistungen (sog. Margins) zu finanzieren, die beim Handel mit Energie verpflichtend zu leisten sind. Die finanziellen Mittel werden in Form von Kreditlinien der KfW bereitgestellt, die über eine Bundesgarantie abgesichert sind. Weitere Informationen auf der Webseite des Bundesministeriums der Finanzen.

Lieferketten

Das Enterprise Europe Network bietet die Möglichkeit, über die Matchmaking-Plattform „Supply Chain Resilience Platform“ neue Geschäftspartner zu finden, um notwendige Rohstoffe, Teile, Komponenten und / oder (Halb-) Fertigerzeugnisse oder Dienstleistungen zu beschaffen. Die Plattform konzentriert sich insbesondere auf folgende Branchen: Agri-Food, Baugewerbe / Konstruktion, Digitalwirtschaft, Elektronik, Energieintensive Industrien, Gesundheit, Mobilität / Verkehr / Automotive, Rohmaterialien, Erneuerbare Energie und Textil. Hier können sich Unternehmen kostenfrei registrieren. Ansprechpartner bei Berlin Partner für Fragen: Wolfgang Treinen (wolfgang.treinen@berlin-partner.de).  

Zudem gibt es eine Kooperationsbörse des Enterprise Europe Network, wo Unternehmer selbst europaweit auf Geschäftspartnersuche gehen können. Das EEN-Team bei Berlin Partner unterstützt Sie gerne! Ansprechpartnerin: Sylvia Vogel (sylvia.vogel@berlin-partner.de).

Beim Europaservice des DSGV (Deutscher Sparkassen und Giroverband) finden Sie darüber hinaus Länderinformationen für Ihren Eintritt in neue Märkte.

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