Kurzinterviews Aufsichtsratsmitglieder der Partner für Berlin Holding Gesellschaft für Hauptstadt-Marketing mbH

Carsten Jung – Stellv. Vorstandsvorsitzender Berliner Volksbank eG

Foto Carsten Jung – Stellv. Vorstandsvorsitzender Berliner Volksbank eG

1.) Warum engagieren Sie sich für Berlin-Partner?

Berlin ist eine pulsierende Wirtschaftsmetropole und hat sich in den letzten Jahren stark entwickelt. Ein Motor für diese Entwicklung war und ist der Einsatz von Berlin Partner und hier möchte ich weiter aus Sicht der Privatwirtschaft unterstützen. Und nicht zuletzt, weil ich ein echter Berliner bin.

 

2.) Die Welt verändert sich. Wie verändert sich Ihre Welt?

Wertschöpfungsprozesse verändern sich durch die Digitalisierung in einer nie geahnten Art und Weise. Gerade in Berlin bieten sich Chancen und diese will ich gerne mitgestalten.

 

3.) Was ist für Sie „typisch Berlin“? | Was muss man in Berlin gemacht haben? | Ihr persönlicher Berlin-Tipp? | Ihr Lieblingsort in Berlin

Das "Nebeneinander" von unterschiedlichen Kulturen und Meinungen.
Einmal mit dem Boot durch Berlin fahren und die Stadt von einer anderen Seite "erfahren"
Kulinarischer Lieblingsort: derzeit das "eins44"

Tobias Weber – Geschäftsführer City Clean GmbH & Co. KG

Foto Tobias Weber – Geschäftsführer City Clean GmbH & Co. KG

1.) Warum engagieren Sie sich für Berlin-Partner?

Zuallererst: Engagement ist immer wichtig! Man kann nicht erwarten, dass andere alles machen und sich dann beschweren. Gerade in einer Stadt wie Berlin, mit all dem großen Potenzial aber auch den vielen Herausforderungen, denen die Stadt gegenübersteht, sind Netzwerke extrem wichtig. Sie fördern den Austausch von Erfahrungen und die Entwicklung neuer Ideen. Da bin ich - wie der Name schon sagt - gerne Partner!

 

2.) Die Welt verändert sich. Wie verändert sich Ihre Welt?

Die Welt verändert sich rasant. Das sagt sich immer so schnell dahin. Wenn man aber Kinder hat, wird einem das immer wieder besonders vor Augen geführt.
Damit meine ich nicht nur wie meine kleine Tochter wächst, sondern wie sie beispielsweise wie selbstverständlich mit dem technischen Wandel aufwächst.
Neulich war ich nicht sicher, ob sie besser was kurzes oder was langes anziehen soll. Da sagt sie ohne zu überlegen: „Siri, wie wird das Wetter heute?“

 

3.) Was ist für Sie „typisch Berlin“? | Was muss man in Berlin gemacht haben? | Ihr persönlicher Berlin-Tipp? | Ihr Lieblingsort in Berlin

Typisch Berlin ist für mich die Berliner Schnauze. Ich bin selbst viel auf Reisen. Wenn ich aber morgens beim Bäcker stehe und erstmal angeraunzt werde, dann weiß ich, ich bin wieder zu Hause. Ist zwar nicht immer sexy, aber hat Herz und Seele.
Den Berlin-Triathlon: Schwimmen im Wannsee, Fahrradfahren auf der Havelchaussee und danach Flanieren auf dem Ku´Damm. Nein im Ernst: Berlin hat so viel zu bieten, da fällt es einem selbst als Berliner schwer den Überblick zu behalten. Glücklicherweise werden unsere Schmutzfangmatten häufig zur Restaurant-, Atelier-, oder Geschäftseröffnung gemietet. So bekomme ich frühzeitig mit, wenn wieder etwas Neues entstanden ist.

Peter Albiez – Vorsitzender der Geschäftsführung Pfizer Deutschland GmbH

Foto Peter Albiez – Vorsitzender der Geschäftsführung Pfizer Deutschland GmbH

1.) Warum engagieren Sie sich für Berlin-Partner?

Berlin Partner unterstützt Unternehmen der Stadt tatkräftig, indem sie die Akteure der Stadt zusammenbringt, den Weg für Startup-Unternehmen bahnt und Berlin international vernetzt. All das ist wichtig für die Zukunft unserer Stadt und ich beteilige mich daran gerne.

 

2.) Die Welt verändert sich. Wie verändert sich Ihre Welt?

Wir leben in einer bewegten Zeit. Die Welt dreht sich schneller, wird immer vernetzter, globaler, digitaler. Das erleben wir auch intensiv als global agierendes Unternehmen. Um diese komplexen Herausforderungen meistern zu können, ist es wichtig eine Kultur zu schaffen, die offen und agil ist und in der Mitarbeiter eigenverantwortlich arbeiten können.

 

3.) Was ist für Sie „typisch Berlin“? | Was muss man in Berlin gemacht haben? | Ihr persönlicher Berlin-Tipp? | Ihr Lieblingsort in Berlin

Typisch Berlin ist: Bunt, vielfältig, eigenwillig, lebensfroh - Berlin ist die Stadt der Freiheit!
Mein Berlin-Tipp: Mit dem Fahrrad den Mauerweg erkunden – 160 Kilometer entlang der deutsch-deutschen Geschichte und ein unglaublich schönes Naturerlebnis.
Einer meiner Lieblingsorte sind das Paul-Lincke- und das Maybachufer in Kreuzberg: entspanntes Stadteben, kulturelle Vielfalt und beschauliche Idylle in einem.

Isabella Groegor-Cechowicz – SVP | Global General Manager Public Services SAP SE

Foto Isabella Groegor-Cechowicz – SVP | Global General Manager Public Services SAP SE

1.) Warum engagieren Sie sich für Berlin-Partner?

Berlin-Partner ist ein starkes Netzwerk, das die Besonderheit der Stadt Berlin repräsentiert und in die Welt kommuniziert. Es bietet eine Plattform für Wissenschaft und Unternehmen unterschiedlichster Größe, Ausrichtung, und Geschäftsfeldern. Daraus entsteht neben spannenden Dialogen auch viel innovative Kraft, das digitale Zeitalter aktiv mitzugestalten. SAP ist bereits seit den 90-er Jahren in Berlin vertreten, SAP Labs Berlin wurde 2016 gegründet und ist seitdem Teil des weltweiten SAP Labs Network. Berlin ist Europas wichtigstes Zentrum für Digitalwirtschaft und bietet derzeit eines der besten Umfelder für Tech-Unternehmen weltweit. Wir freuen uns daher, als Teil des Netzwerks die einzigartige Kultur dieser Stadt zu nutzen und den Dialog mit Vertretern aus Wirtschaft, Medien, Wissenschaft, Politik und Startups zu vertiefen.

 

2.) Die Welt verändert sich. Wie verändert sich Ihre Welt?

Die Digitalisierung im privaten wie auch im geschäftlichen Bereich geht rasant voran. Prozesse verändern sich, neue Geschäftsmodelle entstehen. Unternehmen wie Airbnb haben beispielsweise gezeigt, dass selbst eher konservative Branchen sich in kürzester Zeit verändern können. In Gesprächen mit Kunden und Partnern nehme ich wahr, dass der Großteil mit einem digitalen Wandel in ihrer Branche rechnet bzw. selbst schon erste Schritte in Richtung Digitale Transformation geht. Wir sind Teil dieser Veränderung, indem wir unseren Kunden helfen, Daten und Systeme unternehmensweit zusammenzuführen. Viele Unternehmen haben bereits umfangreich in ihre vorhandenen IT-Systeme investiert. Sie brauchen nun einen Partner, der diese Systeme schützt und die darin angesammelten Daten, Best Practices und das Unternehmenswissen zu ihrem Vorteil nutzt. Gleichzeitig benötigen Unternehmen jemanden, der digitale Anwendungsfälle entwickeln kann, die sich in diese Infrastruktur integrieren und unternehmensweit skalieren lassen, wenn die Investitionen beginnen, sich bezahlt zu machen. Und nicht zu vergessen, die Digitalisierung so voranzutreiben, ohne dabei den Anwender aus dem Blick zu verlieren. Ich finde es extrem spannend, mit unseren Kunden und Partnern den Weg zu einem intelligenten Unternehmen, einer intelligenten Verwaltung zu gestalten und Teil dieses Prozesses zu sein.

 

3.) Was ist für Sie „typisch Berlin“? | Was muss man in Berlin gemacht haben? | Ihr persönlicher Berlin-Tipp? | Ihr Lieblingsort in Berlin

Mein Mann und ich sind vor einem Jahr nach Berlin gezogen und lernen die Stadt immer noch kennen. Typisch für Berlin sind für mich die Hackeschen Höfe, mit ihren kleinen und sehr originellen Geschäften. Ganz besonders bemerkenswert finde ich die lokalen Marken, die schon sehr kultig sind. Mein persönlicher ganz „gefährlicher“ Berlin Tipp: Knalle Popcorn – das ist einfach zum Reinlegen. Und natürlich unsere SAP Data Kitchen, wo man durch Digitalisierung ganz interessant essen, trinken und entspannen kann.

Dr. Katharina Kurz – Geschäftsführerin Braukunst Berlin GmbH

Foto Dr. Katharina Kurz – Geschäftsführerin Braukunst Berlin GmbH

1.) Warum engagieren Sie sich für Berlin-Partner?

Berlin ist die Stadt, in der ich mich selbstständig gemacht habe mit meinen Mitgründern und in der wir ein Zuhause für unsere Brauerei und Gastronomie gefunden haben. So viel Freiraum wie wir hier hatten, hätte uns wohl keine andere Stadt bieten können. Daher fühle ich mich hier sehr verwurzelt und möchte etwas dazu beitragen, die Stadt mit anderen engagierten Unternehmen weiter voranzutreiben und zu entwickeln.

 

2.) Die Welt verändert sich. Wie verändert sich Ihre Welt?

So komplexer die Welt vielleicht wird, so größer wird trotzdem die Bereitschaft zum Miteinander. Das merken wir besonders in der Craft Bier Szene, in der es ein hohes Maß an Kollaboration gibt: Man kennt und schätzt sich, hilft einander bei Fragen oder Engpässen aus, braut auch mal ein Bier zusammen und bringt gemeinsam den Craft Beer Markt voran. Wir legen viel Wert auf den kollaborativen Gedanken und den Austausch mit anderen Lieferanten, Brauern, Köchen und der Start-Up Szene in der Stadt und stellen immer wieder fest, wie bereichernd dies ist.

 

3.) Was ist für Sie „typisch Berlin“? | Was muss man in Berlin gemacht haben? | Ihr persönlicher Berlin-Tipp? | Ihr Lieblingsort in Berlin

Wenn man einen Biergarten direkt vor der Bürotür hat, fällt es natürlich schwer, diesen schönen Ort am Gleisdreieck zu verlassen. Wenn ich aber nicht im BRLO BRWHOUSE bin, dann entdecke ich sehr gerne die vielfältige Restaurant- und Barszene Berlins. Momentane Lieblingsorte: das KinDee in Schöneberg für fantastisches Thai-Essen, die Biererei Bar in der Oranienstraße für die beste Craft Bierauswahl oder das Fes Turkish BBQ an der Hasenheide.

Gunther Müller – Mitglied des Vorstands Vattenfall Wärme Berlin AG

Foto Gunther Müller – Mitglied des Vorstands Vattenfall Wärme Berlin AG

1.) Warum engagieren Sie sich für Berlin-Partner?

Ganz viele Menschen, Institutionen und Unternehmen gestalten die Zukunft Berlins mit. Auch wir. Und dabei hilft uns allen ein lebendiges Netzwerk aus Wirtschaft und Wissenschaft. 
Es befördert starke, verlässliche Partnerschaften. Und die sind grundlegend für die Entwicklung unserer Stadt zu einem klimaneutralen attraktiven Ort zum Leben und Arbeiten.

 

2.) Die Welt verändert sich. Wie verändert sich Ihre Welt?

Sehr schnell. Denn als Energieunternehmen sind wir untrennbar mit Berlin und den Menschen hier verbunden. Berlin verändert sich rasant und hat dabei ein klares Ziel: Klimaneutralität bis 2050.
Das Erreichen der Wärmewende, also die Dekarbonisierung unserer Wärme, ist dafür ein langfristiges Gemeinschaftsprojekt. Ein Beispiel: Mit dem Land Berlin und wissenschaftlicher Unterstützung erarbeiten wir derzeit eine Machbarkeitsstudie zum Kohleausstieg bis 2030. Beteiligt daran sind auch Interessengruppen der Stadtgesellschaft. Unsere Energie der Zukunft lebt von starken Partnerschaften, großen Investitionen, aber auch vielen kleinen, gemeinsamen Schritten auf unbekanntes Terrain.
Diese lokale Transformation bestimmt unser Denken und Handeln.
Ebenso wie die Digitalisierung. Sie verändert unser Geschäft und ist Ermöglicher für Verbesserungen und Effizienzsteigerungen – von Smart Metern in Berliner Gebäuden bis zum 3D-Druck von Kraftwerkskomponenten.
Dazu müssen wir ihre Potenziale immer wieder neu erfassen, weiterdenken und zum Wohle unserer Kunden umsetzen.
Dafür brauchen wir eine stetige Veränderungsbereitschaft. Das ist unser neuer Alltag.

 

3.) Was ist für Sie „typisch Berlin“? | Was muss man in Berlin gemacht haben? | Ihr persönlicher Berlin-Tipp? | Ihr Lieblingsort in Berlin

Typisch Berlin ist Vielfalt. Wer Berlin erfassen möchte, sollte sich in die S-Bahn setzen, an einer beliebigen Station aussteigen und spazieren gehen.
Die verschiedenen Welten, die man sich in Berlin erlaufen kann, öffnen die Augen für die Vielseitigkeit der menschlichen, kulturellen und baulichen Alltagskulturen, die unsere Stadt bilden.