Transfer zwischen Unternehmen, Startups und Partnern aus der Wissenschaft

Der diesjährige T³BB steht unter dem Motto „Digitale Transformation & Cross Innovation – Future Lab Berlin-Brandenburg"“ mit vielseitigen Themen rund um die Digitalisierung, Internet of Things und Intrastrukturmaßnahmen für die neuste Generation Breitband (5G) sowie zu Schwerpunkten der Anwendung in Industrie 4.0, Smart- Mobility, e-Health und Smart-City.

Über 200 Unternehmer, Startups sowie Wissenschaftler aus Hochschulen und von außeruniversitären Instituten der Region treffen sich am 19. September ab 13:30 Uhr im Hauptgebäude der TU Berlin zum Erfahrungsaustausch über Best-Practice-Beispiele aus Verbundprojekten sowie zu Anbahnungen neuer Kooperationsvorhaben. Die Initiative verfolgt das Ziel, Forschung aus der Region für ansässige Unternehmen nutzbar zu machen und in grenzüberschreitende Aktivitäten einzubinden, aus denen innovative und marktfähige Produkte, Verfahren und Dienstleistungen entstehen. Zur begleitenden Ausstellung mit Exponaten aus Kooperationsprojekten gehören auch Angebote von Technologie- und Gründerzentren und Infopoints über Fördermöglichkeiten. Neben 24 Ausstellerständen werden sechs Rundgänge und vier Thementische angeboten.

Empfangen werden die Teilnehmer von Prof. Dr. Christian Thomsen, Präsident der Technischen Universität Berlin und Andrea Joras, Geschäftsführerin der Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH sowie Sebastian Saule, Geschäftsführer der ZAB ZukunftsAgentur Brandenburg GmbH. Weitere Informationen sowie Infos zum Programm unter www.ttt-bb.de

„Berlin hat sich als ein hochproduktiver Forschungs- und Technologiestandort weiter profiliert. Wissenschaft und Wirtschaft sind eng miteinander vernetzt. Bei Hightech-Gründungen ist Berlin deutschlandweit führend. Innovative Unternehmen profitieren von der engen Vernetzung modernster Technik mit der Wissenschaft. So können effektiv neue Ideen generiert und innovative Produkte und Prozesse entwickelt werden. Mit einer herausragenden Wissenschaftslandschaft und einem engen Austausch der Wirtschaft mit Wissenschaft und Anwendern in den Clusterstrukturen der Hauptstadtregion bietet Berlin optimale Möglichkeiten für einen effizienten Technologietransfer“, sagt Andrea Joras, Geschäftsführerin von Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie.

„Der enge Austausch zwischen Wirtschaft und Wissenschaft in neun wachstumsstarken Clustern zählt zu den attraktivsten Standortvorteilen der deutschen Hauptstadtregion. Er sorgt für die schnelle Umsetzung von Ideen in Produkte und Dienstleistungen. Mit dem Innovationszentrum Moderne Industrien hat Brandenburg insbesondere für kleine und mittlere Industrieunternehmen auf dem Weg zu Industrie 4.0 ein ganz konkretes Angebot, das die Industrie als Rückgrat der Brandenburger Wirtschaft nachhaltig stärkt“, betont ZAB-Geschäftsführer Sebastian Saule.

Prof. Dr. Christian Thomsen, Präsident der Technischen Universität Berlin:
„Die Berliner Hochschulen spielen bei der zunehmenden Digitalisierung und der fortschreitenden Technologisierung aller Bereiche unseres Alltags eine zentrale Rolle. Für die Technische Universität Berlin nimmt der Wissens- und Technologietransfer daher eine besondere Bedeutung ein. Wir verstehen uns als wichtigen Innovationsmotor in der Region Berlin-Brandenburg und tragen durch die enge und intensive Kooperation mit der Wirtschaft, z.B. durch das neu bewilligte Einstein Center Digital Future, zu deren Entwicklung bei. Darüber hinaus leistet die Berliner Hochschullandschaft einen signifikanten Impuls zum Start-up-Boom in unserer Stadt. Ungefähr die Hälfte aller Ausgründungen haben einen Digitalisierungsbezug, ca. 85% siedeln sich in der Region an und präsentieren sich mit ihren innovativen und attraktiven Produkten als interessante Partner für etablierte Unternehmen.“

Veranstaltet wird der T3BB von Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH, Universität Potsdam und ZAB ZukunftsAgentur Brandenburg GmbH. Die Veranstaltung wird unterstützt von der TU Berlin, IHK Berlin, IHK Potsdam und UP Transfer GmbH.

 

Diese Veranstaltung wird aus Mitteln der Länder Berlin und Brandenburg gefördert, kofinanziert von der Europäischen Union - Europäischer Fonds für Regionale Entwicklung.