Wowereit zieht erfolgreiche Bilanz der China-Reise: Abschluss mit Wirtschaftskonferenz in Kanton

30.05.2014 - Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin teilt mit:
Zum Abschluss seiner China-Reise ist Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit heute nach Kanton, einer der bedeutendsten Industrie- und Handelsstandorte, gereist. Wowereit, die Geschäftsführerin von Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie, Melanie Bähr, und der IHK Präsident, Dr. Eric Schweitzer, präsentierten in Kanton vor 200 Vertretern der chinesischen Wirtschaft den Wirtschafts- und Investitionsstandort Berlin zum Abschluss auf einer Wirtschaftskonferenz.

Berlins Regierender Bürgermeister zog eine erfolgreiche Bilanz der Aufenthalts: „Die Delegationsreise nach China hat einmal mehr gezeigt, wie viel Potenzial der chinesische Markt für Berliner Unternehmen hat und wie groß auf der anderen Seite das Interesse der chinesischen Unternehmen am Wirtschafts- und Technologiestandort Berlin ist. Engagements wie unsere Städtepartnerschaft mit Peking sind das beste Fundament für langfristige Beziehungen, in denen beide Städte vom Austausch über Zukunftsthemen wie zum Beispiel Verkehr, Energie oder Mobilität profitieren.”

Wowereit eröffnete die Wirtschaftskonferenz Berlin-Kanton gemeinsam mit dem Provinzparteisekretär HU Chunha. Bei der Konferenz berichteten unter anderem chinesische Unternehmen wie Hainan Airlines, Osmunda Medical Care oder Schiess Tech über ihre Beweggründe, die zu einem aktiven Engagement in Berlin geführt haben. Vorgestellt wurden zudem die Zukunftsorte der Hauptstadt wie Adlershof als Deutschlands größter Wissenschafts- und Technologiepark, der EUREF Campus als Symbol der Energiewende und der Biotech-Campus in Berlin-Buch. Ziel der Konferenz war es, die Hauptstadt als innovativen Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort und als attraktiven Ort für Direkt- und Kapitalinvestitionen zu positionieren. Nach dem gelungenen Abschluss der Konferenz in Kanton fällt die Bilanz der Wirtschaftsdelegationsreise positiv aus:

Melanie Bähr, Geschäftsführerin der Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH: „Mit Blick auf unsere Themen der Wirtschaftsförderung und des Hauptstadtmarketings können wir eine positive Bilanz ziehen: Der Investitionsstandort Berlin wird bei chinesischen Investoren immer beliebter. Die Reise nach Peking und Kanton ist daher nur ein Teil unserer immer stärker werdenden Beziehungen zu Asien. Wir planen eine nachhaltige Kontaktpflege beispielsweise mit den beteiligten Unternehmen unserer Konferenz für Elektromobilität. Auch die Asien-Pazifik-Wochen im kommenden Jahr in Berlin nutzen wir, um unsere Beziehungen weiter auszubauen. Aber nicht nur Unternehmen, sondern auch immer mehr Fachkräfte kommen aus China nach Berlin: Die Volksrepublik liegt auf Platz vier bei unserem Business Immigration Service.“

Dr. Eric Schweitzer, IHK Präsident: „Wir können nicht nur von einer beeindruckenden, sondern auch von einer erfolgreichen Reise sprechen. In China entwickeln sich Projekte in rasender Geschwindigkeit und riesigen Dimensionen. Gleichzeitig wächst ein Bewusstsein für die Verantwortung für Umwelt und Ressourcen – hier haben die mitgereisten Berliner Unternehmen eine gefragte Expertise. Dies wurde in mehr als einhundert offiziellen Gesprächen mit chinesischen Behörden, Institutionen und Unternehmen deutlich. Das große Interesse der chinesischen Wirtschaft an dem von uns initiierten Guangdong-Berlin Business Forum ist ein zusätzlicher Beleg für die Potenziale einer erfolgreichen Zusammenarbeit. Unser Dank gilt dem Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit, der einmal mehr als “Außenministerder Berliner Wirtschaft Türen geöffnet hat. Neue Beziehungen konnten so geknüpft, bestehende gestärkt werden. Zukünftige Kooperationen können in Berlin Arbeitsplätze schaffen, Investitionen anziehen und Wohlstand schaffen.



Wowereit: Wichtige Projektabschlüsse im Rahmen des Besuchs in Peking Regierender Bürgermeister: Berliner Unternehmen wird Partner von Audi in China / Kooperation der Basketball-Verbände

29.05.2014: Während der Chinareise des Regierenden Bürgermeisters Klaus Wowereit sind erste wichtige Kooperationsvereinbarungen geschlossen worden. Am Donnerstag, dem dritten und letzten Aufenthaltstag der Berliner Wirtschaftsdelegation in Peking, vereinbarte das Berliner Unternehmen TomTom einen wichtigen Geschäftsabschluss im Bereich Verkehrsinformationssysteme. Außerdem wurde im Beisein von Wowereit und Axel Schweitzer, Chef von Alba Berlin, ein Kooperationsvertrag zwischen dem Berliner und Pekinger Basketballverband
unterzeichnet.

Der Regierende Bürgermeister zog am Nachmittag eine positive Zwischenbilanz der Delegationsreise, die am Freitag mit einer Wirtschaftskonferenz in Kanton fortgesetzt werden wird. Wowereit: “Unser Besuch in Peking hat
gezeigt, dass die Städtepartnerschaft zwischen Peking und Berlin produktiv und fruchtbar ist. Sowohl im Jugend und Sportaustausch als auch auf wirtschaftlicher Ebene konnten konkrete neue Projekte abgeschlossen werden.
Darin zeigt sich die Dynamik einer Zusammenarbeit, die sowohl für Berlin als auch für Peking große Vorteile hat.”

Der Regierende Bürgermeister verabredete mit dem Bürgermeister von Peking einen weiteren Ausbau der Städtepartnerschaft zwischen Peking und Berlin. Am Vormittag hatte Wowereit gemeinsam mit seinem Pekinger Amtskollegen eine Wirtschaftskonferenz von Berliner und chinesischen Unternehmen mit rund 200 Teilnehmern eröffnet. In Workshops zu den Bereichen städtische Mobilität, Energieversorgung, Informations- und Telekommunikationstechnologie sowie Architektur und Bauwesen tauschten sich Unternehmensvertreter aus Berlin und China aus. Den Nachmittag nutzten die mitgereisten Vertreter der Berliner Unternehmen zu branchenspezifischen Unternehmensbesuchen in der chinesischem Hauptstadtregion.

Am Rande der Wirtschaftskonferenz verkündete das Unternehmen TomTom, dessen Berliner Geschäftsführer Ralf-Peter Schäfer unter den Delegationsteilnehmern ist, einen erfolgreichen Geschäftsabschluss. Zusammen mit seinem chinesischen Partner AutoNavi wird das Verkehrsinformationssystem von TomTom, dass in Echtzeit (Real-time) Daten verarbeitet und weitergibt, zukünftig im Audi A3 auf dem chinesischen Markt integriert (Näheres dazu unter www.tomtom.com). Dazu Schäfer: “Der Abschluss ist das grossartige Ergebnis einer fast zehnjährigen Zusammenarbeit mit unserem chinesischem Partner AutoNavi. Dazu ist die Partnerschaft mit Audi in China ein bedeutender Schritt in unserer Wachstumsstrategie. Beim Kauf eines Autos ist das Navigationssystem eines der meist gefragten Ausstattungsmerkmale. Mit der real-time Verkehrsinformation von TomTom können Fahrer nun schneller ihr Ziel erreichen. Zugleich trägt des System zur Stauvermeidung im
chinesischen Verkehrsnetz bei.

IHK-Präsident Dr. Eric Schweitzer, der an der Delegationsreise des Regierenden Bürgermeisters teilnimmt, sagt zu dem Geschäftsabschluss: “Der Erfolg von TomTom beweist, dass Außenwirtschaft das Bohren dicker Bretter ist und sich Erfolge in Form von Geschäftsabschüssen meist erst nach einigen Jahren einstellen. Jeder Einwohner Pekings steht pro Tag durchschnittlich zwei Stunden im Stau. Dank neuer Technik aus Berlin kann sich das zukünftig deutlich verbessern. Bei den zahlreichen Geschäftskontakten der vergangenen Tage wurde aber eines deutlich: Wer bei diesem Marathon nicht den ersten Schritt macht, der wird die großen Chancen von Wirtschaftsbeziehungen zwischen Berlin und Peking nicht nutzen können.

Melanie Bähr, Geschäftsführerin der Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH, stellte im Rahmen der Wirtschaftskonferenz Berlin als Investitionsstandort vor. Sie sagte zu dem Abschluss des Berliner Unternehmens: „Dass TomTom mit innovativer Informationstechnik aus Berlin nun den chinesischen Markt erobert, freut uns sehr und zeigt einmal mehr, wie viel Innovationskraft am Standort Berlin vorhanden ist.“


Elektromobilität in Peking und Berlin - Kooperation gestartet

28.05.2014: Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin teilt mit:
Am zweiten Tag seiner China-Reise hat Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit zusammen mit dem Vizebürgermeister von Peking, ZHANG Gong, die Electric Mobility Conference in der chinesischen Hauptstadt eröffnet. Sie gaben damit den Startschuss für eine Kooperation beider Städte in Fragen der Elektromobilität.

Bei der Eröffnung betonte Wowereit die Wichtigkeit, die langjährige Städtepartnerschaft zwischen Peking und Berlin mit konkreten Vorhaben zu untermauern: „Gerade in den Bereichen Mobilität und Nachhaltigkeit können beide Städte voneinander lernen. Beide müssen mit den Herausforderungen des Klimawandels und der Ressourcenknappheit umgehen, beide Städte können aber auch die Chancen nutzen, Modellstadt beispielsweise im Bereich Elektromobilität zu werden“, so Berlins Regierender Bürgermeister.

„Berlin hat sich zum Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2020 international anerkanntes Vorbild der Elektromobilität zu sein“, erklärte Gernot Lobenberg, Leiter der eMO, vor Ort. „Diese Konferenz ist für uns eine sehr gute Gelegenheit, einerseits zu lernen, wie das Thema in der Metropole Peking angegangen wird, und andererseits unsere eigenen Erfahrungen einzubringen.“ In beide Städte würde an Konzepten zur Verbesserung der Lebensqualität gearbeitet. Dies betreffe vor allem den Verkehr und die Energieversorgung. „Elektromobilität wird in beiden Städten bereits angewandt und kann Vorbild für nachhaltige Entwicklungen in anderen Bereichen der Smart Cities sein“, erklärte Lobenberg.

Die mehr als 100 Konferenzteilnehmer aus China und Deutschland befassten sich bei ihrer Tagung insbesondere mit Fragen zur Ladeinfrastruktur in Städten. Bei einem bei der Konferenz vorgestellten Projekt arbeiten bereits vier deutsche und sechs chinesische Hersteller zum Thema Ladeinfrastruktur in der Stadt Peking zusammen. Außerdem diskutierten die Teilnehmer die Möglichkeiten gemeinsamer Projekte im Bereich Elektromobilität. Organisiert wurde die Konferenz von der Berliner Agentur für Elektromobilität eMO und dem Konsortium des „Sino-German Electric Vehicle Charging Project“.

Die Berliner Agentur für Elektromobilität eMO ist die zentrale Anlaufstelle für Elektromobilität in der deutschen Hauptstadtregion. eMO bündelt die Kompetenzen aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Verwaltung. Die Agentur vernetzt und koordiniert die Akteure, gewinnt neue Partner für regionale, nationale und internationale Projekte und treibt Aktivitäten voran. eMO ist eine Agentur des Landes Berlin. Sie wird getragen von der Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH und besitzt keine eigene Rechtspersönlichkeit. Partner sind das Land Brandenburg sowie Unternehmen und Institutionen aus Wirtschaft und Wissenschaft.


1. Besuchstag in China: Wowereit trifft seinen Pekinger Amtskollegen und eröffnet Berlin-Ausstellung

27.05.2014: Der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit hat am ersten Tag seines von einer Berliner Wirtschaftsdelegation begleiteten China-Besuchs mit Vertretern von Berlins Partnerstadt Peking Fragen der Städtepartnerschaft erörtert. Mit dem stellvertretenden Bürgermeister Li Shixiang und Parteisekretär Guo Jinglong vereinbarte Wowereit eine engere Zusammenarbeit in den Bereichen Verkehr und Umwelttechnik.

Zusammen mit Melanie Bähr, Geschäftsführerin von Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie, IHK-Präsident Dr. Eric Schweitzer und dem Bezirksbürgermeister von Charlottenburg-Wilmersdorf, Reinhard Naumann sowie seinem Amtskollegen Zhang Jiaming eröffnete Wowereit die be-Berlin-Ausstellung auf der Wangfujing Straße, dem Pendant zum Berliner Kurfürstendamm. Die Ausstellung zeigt den Wandel Berlins seit dem Fall der Mauer vor 25 Jahren. 20 Stelen präsentieren mit innovativer Technik Vorher-Nachher-Blicke beispielsweise vom Leipziger und Potsdamer Platz oder vom Reichstag.

Klaus Wowereit: „Berlin ist eine Stadt im Wandel. Die Hauptstadt hat sich von einer geteilten Stadt zu einer weltoffenen und kreativen Metropole entwickelt. Die Ausstellung zeigt den Besucherinnen und Besuchern die Standortvorteile der Hauptstadt und vermittelt das ganz besondere Berlin-Gefühl.“ Orte wie der Potsdamer Platz stünden, so der Regierende weiter, für einen in Europa einzigarten Wandel: „Vor 25 Jahren war der Potsdamer Platz wenig ansehnlich, heute ist er ein Zentrum für Wirtschaft und Kultur und wird täglich von bis zu 50.000 Menschen besucht.“

Melanie Bähr, Geschäftsführerin der Berlin Partner: „Berlin steht für Wachstum und Veränderung. Seit dem Mauerfall vor 25 Jahren hat sich die Hauptstadt zu einem innovativen Wirtschafts- und Technologiestandort entwickelt. Immer mehr ausländische und insbesondere auch chinesische Investoren sowie Fachkräfte werden durch die zahlreichen Standortvorteile Berlins angezogen. Der Trend geht weiter: Im Januar 2014 wurde in Berlin die erste chinesische Handelskammer in Europa eröffnet. Sie soll den Ausbau der Wirtschaftsbeziehungen und Investitionen weiter fördern.“

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