Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller, Berlin Partner und Kunstschaffende aus der Hauptstadt rufen die Berlinerinnen und Berliner auf, sich ein Denkmal für die Freiheit zu setzen.

Ein riesiger Schriftzug, etwa 25 Meter mal 2,50 Meter, thront ab Mai vor dem Eingang des Berliner Hauptbahnhofs, auf dem Washingtonplatz: #FREIHEITBERLIN. Seit Anfang 2017 steht das Thema Freiheit im Mittelpunkt der Berlin-Kampagne be Berlin. Mehr als 9000 Berlinerinnen und Berliner haben seitdem ihr Freiheitsbekenntnis eingereicht und so ihre persönlichen Botschaften in Form von Bildern, Geschichten, Videos und Zitaten mit der Welt geteilt. 

Jetzt wollen die Berlinerinnen und Berliner ein Denkmal für die Freiheit setzen. Die einzelnen Buchstaben des Schriftzuges #FREIHEITBERLIN werden von Künstlerinnen und Künstlern aus der ganzen Welt – gemeinsam mit den Berlinerinnen und Berlinern gestaltet. Für den ersten Teil #FREIHEIT suchen die Macher von „The Haus“, der Verein Berlin Art Bang nach künstlerischen Mitgestaltenden. Für die sechs Buchstaben BERLIN kann sich jede und jeder bewerben. Es gibt eine Bedingung: die Designs müssen auf jedem Buchstaben umgesetzt werden können und das Thema Freiheit behandeln. 

Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller ruft dazu auf, an der Gestaltung mitzuwirken: „Berlin lebt und liebt die Freiheit. Wir Berlinerinnen und Berliner werden nie vergessen, dass Frieden und Freiheit nicht selbstverständlich sind. Mit dieser Aktion bekennt sich die deutsche Hauptstadt zu ihrem Selbstverständnis von Freiheit und setzt damit in dem Jahr, in dem die Berliner Mauer genau so lang verschwunden ist wie sie stand, ein kreatives Zeichen für Weltoffenheit und Toleranz.“

Interessierte können ihre Designidee bis Freitag, 13. April auf www.be.berlin einstellen.

Gebaut und gestaltet wird die Installation während des ersten Berlin Mural Festivals vom 14. bis 21. Mai 2018. Das Festival, das nach „The Haus“ das nächste Projekt des Berlin Art Bang e.V. ist, dreht sich rund um Wandbilder, sogenannte Murals, in Berlin. „Nachdem das Team von Berlin Partner uns von der Idee erzählt hat, war für uns direkt klar, dass wir dabei sind. Berlin ist unsere Stadt und wir unterstützen alle, die sich für Freiheit, Kunst und einen fairen Umgang miteinander einsetzen“, sagen Marco Bollenbach, Jörn Reiners und Kimo von Rekowski von Die Dixons.

Dr. Stefan Franzke, Geschäftsführer von Berlin Partner: „Berlin kann man nicht erklären, Berlin muss man erleben. Deshalb ziehen wir mit der Hauptstadt und dem, was sie ausmacht, ihren Menschen und ihrer Vielfalt, in die Welt hinaus. Und keine Botschaft, die wir vermitteln, ist so universell wie die Freiheit. Seit dem 9. November 1989 ist Berlin ein Symbol für die Freiheit. Dass wir uns in diesem Jahr, in diesen Zeiten, darauf besinnen, ist wichtig. Mit einem Denkmal von Berlinern für Berlin, nur wenige Meter vom alten Mauerstreifen entfernt, feiern wir die Freiheit. Und das ist ein guter Grund.“

Der Schriftzug wird von dem renommierten Architekturbüro GRAFT entworfen. GRAFT haben unter anderem das BRLO BRWHOUSE am Gleisdreieck, den Apassionata Park in München und das Bricks Berlin in Schöneberg entworfen. Außerdem gestalten sie gemeinsam mit Marianne Birthler den Deutschen Pavillon zur Biennale Venedig 2018; Titel: Unbuilding Walls. Über die Aktion „Denk mal an Freiheit“ sagen die drei Gründungspartner Lars Krückeberg, Wolfram Putz und Thomas Willemeit: „Berlin ist und bleibt rebellisch und immer noch suchend. Die Kunst und der Mut, Grenzen zu überschreiten und Mauern abzubauen, liegen im Wesen der Stadt – hier liegt ihr größtes Potenzial für die Zukunft. Das Projekt #FreiheitBerlin bildet genau dies ab.“ Der Schriftzug wurde in Zusammenarbeit mit der Kommunikationsagentur GRAFT Brandlab entwickelt.

Mehr Informationen unter: www.be.berlin

Über be Berlin
Im Auftrag des Landes setzt die Partner für Berlin Holding Gesellschaft für Hauptstadt-Marketing mbH seit 2008 die be Berlin Kampagne erfolgreich um. Mit vielen Ideen, Aktivitäten und Events erzählt die Kampagne, was Berlin so besonders macht und etabliert damit eine ganze Stadt international als Marke – sei es als wachsender Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort, als Kreativmetropole oder als „Stadt der Freiheit“. Mit dieser vielfältigen Ausrichtung wird be Berlin auch weiterhin den Puls von Berlin fühlen, verstehen und in die Welt tragen.