Berliner Gemeinschaftsstand ein voller Erfolg

Am Freitag ist die Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas zu Ende gegangen. Berlin hat in diesem Jahr erstmals Unternehmen die Möglichkeit gegeben, sich im Rahmen eines Gemeinschaftsstands auf der weltgrößten Elektronik-Messe zu präsentieren. Der Fokus lag dabei auf intelligenter Mobilität. Mit dabei waren unter anderen das Deutsche-Bahn-Projekt ioki, German Autolabs, die Erfinder des virtuellen Beifahrers „Chris“, der Ladeinfrastrukturpionier Hubject und der Fahrzeugdiagnosespezialist autoaid. 

ioki wurde erst vor wenigen Monaten gestartet und hat zum Ziel, mit autonomen Shuttles On-Demand-Mobilitätsangebote zu machen. German Autolabs nützt Künstliche Intelligenz mit Stimm- und Gestenerkennung, um Fahrern beliebiger Autos das Leben leichter zu machen und gleichzeitig sicher zu stellen, dass sie nicht abgelenkt werden. Mit „Chris“, der an der Windschutzscheibe klebt, kann man sich unterhalten wie mit einem Beifahrer. Er empfängt und verschickt Nachrichten, erledigt Anrufe, weist den Weg und kümmert sich um die Musik. autoaid stellt eine neuartige, in die Glühlampe der Scheinwerfer integrierte Kamera vor. Damit können riesige Mengen an Daten von Verkehrssituationen gesammelt werden, die für die Entwicklung der Technologien für autonomes Fahren benötigt werden. Hubject vernetzt seit 2012 unterschiedliche Marktakteure, um ein digitales und flächendeckendes Ladenetzwerk für Elektroautos zu erschaffen – das intercharge-Netzwerk. Auch die Berliner Agentur für Elektromobilität eMO war vor Ort, um den Standort Berlin mit seinen Akteuren und Projekten vorzustellen, aber vor allem auch, um ihr internationales Partnernetzwerk zu pflegen und zu erweitern.

Die Aussteller sind mit dem Auftritt in Las Vegas zufrieden: „Als Berliner Technologie-Startup mit internationaler Ausrichtung hat die Teilnahme am Berlin-Stand für uns sehr gut funktioniert“, sagte Holger G. Weiss, Gründer und Geschäftsführer von German Autolabs. „Der stark positionierte Stand war ein guter Anlaufpunkt für Investoren, Partner und Kunden.“

Dr. Stefan Franzke, Geschäftsführer von Berlin Partner: „Mit unserem Gemeinschaftsstand für die Hauptstadtregion ermöglichen wir interessierten Unternehmen, Wissenschaftseinrichtungen und Netzwerken aus Berlin und Brandenburg die Präsentation auf einer der wichtigsten Messen für Unterhaltungselektronik. Mit den Ausstellern und ihren spannenden Projekten haben wir die Hauptstadt als das präsentieren können, was sie ist: der wichtigste Innovationsstandort in Deutschland. Die Pläne von Osram, in Berlin ein neues Software- und Elektronikzentrum für Technologien zum autonomen Fahren aufzubauen, sind dafür ein weiterer Beleg.“