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Mondmission Artemis II

Berlin, 2. April 2026 – In einem früheren Interview mit Berlin Partner aus dem Jahr 2023 sagte Irene Selvanathan, Gründerin und CEO von NEUROSPACE: „Unser größtes Ziel ist es, den ersten deutschen Rover in den nächsten zwei bis drei Jahren zum Mond zu senden – entwickelt und gebaut in Berlin […]“. Wie es sich anfühlt, große Ziele zu erreichen, erlebt die Ingenieurin derzeit hautnah. Denn ihr Unternehmen ist Teil der ersten bemannten Mondmission seit Apollo 17. Genauer: Wenn am 02. April 2026 um 00:35 MESZ die NASA-Mission Artemis II planmäßig startet, bahnt sich auch der von NEUROSPACE entwickelte Satellit TACHELES seinen Weg ins All.

Die Beteiligung des Berliner New Space Startups wurde durch ein deutsch-amerikanisches Raumfahrtabkommen zwischen dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und der NASA ermöglicht. NEUROSPACE beweist mit seiner Teilnahme eindrucksvoll, dass deutsche Satellitentechnologie im internationalen Verbund eine wichtige Rolle einnimmt. Bei dem wohl bisher größten Projekt der Unternehmenshistorie wird das Startup auch von Berlin Partner maßgeblich unterstützt.

Die Übergabe von TACHELES an die NASA erfolgte bereits am 16. September 2025 im Kennedy Space Center in Florida. Der 12U-Cube-Satellit ist mit der HiveR-Rover-Technologie von NEUROSPACE ausgestattet. Im Rahmen der Mondmission wird er in eine stark elliptische Umlaufbahn mit einem Apogäum von rund 77.000 km und mitten in den Van-Allen-Strahlungsgürtel gebracht. Dort soll er, wenn alles nach Plan läuft, die Auswirkungen extremer Strahlung und Temperatur auf elektronische Komponenten untersuchen. Das Ziel dieser Untersuchungen ist es, die Lebensdauer und die Zuverlässigkeit der Rover-Technologie unter realen Weltraumbedingungen zu erproben: Wie widerstandsfähig ist TACHELES? Um die ursprüngliche auf 28 Stunden begrenzte Lebensdauer des Satelliten auf mehrere Tage bis hin zu 2,5 Jahre zu verlängern, führt NEUROSPACE während der Mission ein besonderes Antriebsmanöver durch. Die Bedingung für die Ausübung des Manövers ist jedoch, die sich an Board befindenden vier Astronautinnen und Astronauten nicht in Gefahr zu bringen.

In ihrem Interview mit Berlin Partner aus dem Jahr 2023 sagte Irene Selvanathan außerdem: „Wir sind Berliner und fühlen uns sehr wohl in dieser Stadt, daher war es uns wichtig, Berlin als Hauptstandort zu nutzen […]“. Eine Entscheidung, die sich bisher durchaus ausgezahlt hat. Die Berliner Space-Industrie ist innovativ, vielfältig und gut vernetzt. Besonders die Satellitentechnologie steht im Fokus der regionalen Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten. Gelingt NEUROSPACE die Verlängerung der Lebensdauer von TACHELES, könnten auch die somit gewonnenen Daten und Ergebnisse maßgeblich zu weiteren Forschungsfortschritten beitragen.

Für alle Interessierten lohnt sich ein Besuch auf der Website von NEUROSPACE oder ein aufmerksamer Blick in die aktuelle Berichterstattung.

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