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Gut investiert

Berlin, 8. Mai 2026 – Im vergangenen Jahr umfasste das Berliner Investitionsvolumen 970 Millionen Euro – immerhin das drittbeste Ergebnis der letzten 15 Jahre. Berlin Partner unterstützte zudem 74 Firmen bei der Neuansiedlung. 37 Firmen stammten dabei aus dem Ausland. Das allgemeine Fazit fiel dementsprechend positiv aus. So unterstrich Dr. Stefan Franzke, Geschäftsführer von Berlin Partner, im Rahmen der Vorstellung des Jahresberichts 2025, dass die Hauptstadtregion auch trotz herausfordernder Bedingungen ein dynamischer Innovations- und Investitionsstandort bleibe. Eine Entwicklung, die auch international Aufmerksamkeit erfährt. So nimmt die Metropolregion Berlin-Brandenburg im kürzlich erschienen, jährlichen “Global Best to Invest“-Ranking 2026 des Site Selection Magazines den achten Platz ein – und befindet sich dabei in guter Gesellschaft von Metropolregionen wie unter anderem Amsterdam, Melbourne, Seoul und Tokyo-Kanto.  
Zudem belegte die Hauptstadtregion Platz 3 in der Kategorie Western Europe unter den fünf führenden Metropolregionen (London, Paris, Amsterdam und Stockholm).

Site Selection ist ein B2B-Fachmagazin und eine Analyseplattform, die über globale Standort- und Investitionsentscheidungen berichtet und diese auch auswertet. Bei den „Global Best to Invest“-Rankings des Magazins handelt es sich um ein internationales Standort-Ranking hinsichtlich der wirtschaftlichen Attraktivität und des Investitionspotentials von Ländern und Metropolregionen. Das Ranking ist vor allem für Unternehmen interessant, die Fabriken oder Niederlassungen an weiteren Standorten planen. Der Fokus der Bewertung liegt allerdings nicht auf der Lebensqualität oder anderen „soften Faktoren“, sondern viel mehr auf realen Investitionsprojekten, der vorherrschenden wirtschaftlichen Dynamik sowie weiteren Standortfaktoren für Unternehmen wie etwa die Lohnstrukturen, die Qualität des Arbeitsmarktes, Infrastruktur, das Innovationspotential oder das Investitionsklima. Für die Erstellung des Rankings kombiniert Site Selection „hard facts“ wie Investitionsprojekte und wirtschaftliche Daten mit weiteren Rankings und Indizes. Dabei heraus kommt ein datenbasiertes Index-Ranking, welches jährlich aktualisiert beziehungsweise angepasst wird.

Welche Argumente sprechen dabei für die Hauptstadtregion? So einige. Zum einen ist Berlin nach wie vor die Startup-Hauptstadt Deutschlands und nimmt mit einem Gesamtwert des Startup-Ökosystems von 169 Milliarden Euro diesbezüglich auch im europäischen Vergleich eine führende Position ein. Aufgrund des sehr internationalen Arbeitsklimas und der Attraktivität der Stadt Berlin zieht die Region zum anderen Fachkräfte aus Europa und der ganzen Welt an. Diese dürfte neben den dynamischen Standortgegebenheiten auch die (im europäischen Vergleich) gute Kostenstruktur sowie das große Innovationspotential, das auch durch die direkte Anbindung an Wissenschaft und Forschung entsteht, überzeugen. So ist es wenig verwunderlich, dass Berlin mit mehr als 9.000 Expertinnen und Experten zu den attraktivsten Standorten in Europa für Frontier-AI-Forschung, also die Erforschung von Künstlicher Intelligenz auf hochentwickelter technologischer Basis, zählt. Darüber hinaus ist die Hauptstadt in Zukunftsbranchen wie FinTech oder ClimateTech ebenfalls stark aufgestellt – und arbeitet diesbezüglich eng mit dem direkten Nachbarn zusammen. Im Schulterschluss mit Brandenburg hat Berlin 2019 die „Gemeinsame Innovationsstrategie der Länder Berlin und Brandenburg“ (innoBB 2025) beschlossen. Das Ziel: die länderübergreifende Förderung von Clustern mit hohem Entwicklungspotential wie etwa der Gesundheitswirtschaft, Energietechnik oder Optik und Photonik. Kooperation, die sich auszahlt – und das sowohl auf wirtschaftlicher als auch auf strategischer und reputativer Ebene, wie das aktuelle Ranking des Site Selection Magazins zeigt.

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