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PRESS RELEASE

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FORM/FUTURE – Transformation by Design

Wie kann Design Veränderungsprozesse in Wirtschaft, Gesellschaft und Politik strategisch vorantreiben? Dieser Frage widmet sich die internationale Design-Konferenz FORM/FUTURE – Transformation by Design am 10. September 2026 im Flughafen Tempelhof. Unter dem Thema „Process & Principles“ bringt die Konferenz Designerinnen und Designer, Unternehmen, Institutionen und weitere Akteurinnen und Akteure zusammen, die sich mit der Gestaltung von Veränderungsprozessen beschäftigen. 

Seit 2006 ist Berlin Teil des UNESCO Creative Cities Network. Anlässlich des 20-jährigen Jubiläums Berlins als UNESCO City of Design rückt FORM/FUTURE die transformative Kraft von Gestaltung für die Entwicklung der Stadt in den Mittelpunkt. Die Konferenz richtet den Blick zugleich auf die Zukunft Berlins und die Frage, welchen Beitrag Design zu einer lebenswerten, resilienten und nachhaltig transformierten Stadt leisten kann. Im Fokus stehen dabei auch die Bedeutung von Design für die Identität einer Stadt, ihre internationale Sichtbarkeit sowie für die Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft. 

Design als strategischer Faktor für Berlin 

Eröffnet wird die Konferenz von Michael Biel, Staatssekretär für Wirtschaft, mit einem Blick auf die Bedeutung von Design für den Wirtschaftsstandort Berlin. Die internationale Designkritikerin und Autorin Alice Rawsthorn von Design Emergency spricht über die gesellschaftliche Relevanz von Design. Dr. Nicole Zabel-Wasmuth von Planet Narratives zeigt, wie Umweltrecht, Storytelling und Zukunftsnarrative strategische Transformationsprozesse unterstützen können. 

Auch die Rolle internationaler Großevents für die Entwicklung und Positionierung von Städten ist ein Thema auf der Agenda. Im Panel „City Branding“ geht es um Design, Identität und die Frage, wie internationale Großereignisse Städte langfristig prägen können. Mit dabei ist Anaïs Guillemané Mootoosamy von W Conran Design, die unter anderem an der Gestaltung des Erscheinungsbilds für „Paris 2024“ beteiligt war. 

Michael Biel, Staatssekretär für Wirtschaft: „Die FORM/FUTURE zeigt, wie Design aus Ideen und technologischen Entwicklungen Lösungen macht, die Menschen und Unternehmen im Alltag wirklich nutzen wollen. Innovative Produkte und Dienstleistungen überzeugen nicht allein durch ihre technische Qualität. Sie müssen verständlich, zugänglich und konsequent an den Bedürfnissen ihrer Nutzerinnen und Nutzer ausgerichtet sein. Mit mehr als 9.500 Unternehmen und rund 29.000 Beschäftigten ist die Designwirtschaft ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für Berlin. Seit 20 Jahren steht unsere Stadt als UNESCO City of Design für kreative Exzellenz, internationale Offenheit und die Verbindung von Gestaltung, Innovation und wirtschaftlicher Entwicklung. Die internationale Ausstrahlung Berlins ist ein wichtiger Standortvorteil und Design trägt weiter dazu bei, Berliner Innovationen international sichtbar zu machen, neue Märkte zu erschließen und unseren Wirtschaftsstandort wettbewerbsfähiger aufzustellen.“ 

Dr. Stefan Franzke, Geschäftsführer von Berlin Partner: „Unsere Zeit verlangt nach neuen Perspektiven, interdisziplinärer Zusammenarbeit und der Bereitschaft, Veränderung aktiv zu gestalten. Design spielt dabei eine zentrale Rolle, denn es verbindet technologische Entwicklung mit den Bedürfnissen von Menschen und Unternehmen. Mit der FORM/FUTURE bringt die Hauptstadt internationale Expertinnen und Experten zusammen, die zeigen, welchen Beitrag Design zur Transformation von Unternehmen, Institutionen und gesellschaftlichen Systemen leisten kann. Diese Impulse stärken Berlin als führenden Standort für Innovation, Kreativität und Zukunftsgestaltung.“ 

Drei Perspektiven auf Transformation 

In drei Tracks – Design Business, Design for Planet sowie Design, Policy & Society – beleuchtet FORM/FUTURE die Rolle von Design für Wirtschaft, Umwelt und Gesellschaft. Auf der Agenda stehen unter anderem Spatial Design und multisensorische Gestaltung, Resilienz und Circular Economy sowie Design als Instrument für Krisenmanagement und Kommunikation. Zu den Programmpunkten zählen das Panel „Resilience & Circular Economy“ mit Susanna Minato-Torkler (BDI), Christian Harbeke (NOSE) und Marius Pohl (Cofinity-X) sowie die Keynote „Designed for Crises?“ von Thomas Rütting (Stromnetz Berlin). 

Design in historischer Kulisse 

Für die Konferenz wird der denkmalgeschützte Flughafen Tempelhof zum Ort für Austausch, Vernetzung und neue Perspektiven. Neben dem Bühnenprogramm schaffen eigens konzipierte Rückzugs- und Reflexionszonen Raum für Gespräche. Eine Ausstellung mit Verbänden, Communities und Institutionen ergänzt das Programm und bietet Gelegenheit zur Vernetzung mit Akteurinnen und Akteuren aus der Berliner Designlandschaft und darüber hinaus. 

FORM/FUTURE zeigt, wie Design über die Gestaltung einzelner Produkte hinaus als strategisches Instrument für Innovation und Transformation eingesetzt werden kann. Damit schafft die Konferenz eine Plattform für den Austausch zwischen Kreativwirtschaft, Unternehmen, Politik und Gesellschaft und macht die Bedeutung von Gestaltung für die Zukunft des Wirtschafts- und Innovationsstandorts Berlin sichtbar. 

Weitere Informationen zur FormFuture finden Sie hier

 

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