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Presseerklärung

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5 Jahre „Berlin gegen Antisemitismus“

Fünf Jahre nach ihrer Gründung entwickelt sich die Initiative „Berlin gegen Antisemitismus“ konsequent weiter: Zum fünfjährigen Bestehen öffnet Partner für Berlin die Kampagne gezielt für weitere Netzwerke, Institutionen sowie Partner aus Wirtschaft und Verbandswelt. Ziel ist es, die klare Haltung gegen Antisemitismus und für ein respektvolles, weltoffenes Berlin noch sichtbarer zu machen, neue Akteure einzubinden und die Reichweite durch stärkere Vernetzung und Kommunikation deutlich auszubauen.

Gemeinsam mit rund 16 weiteren Netzwerken, Institutionen sowie Partnern aus Wirtschaft und Verbänden – darunter DEHOGA Berlin, Handwerkskammer Berlin, IHK Berlin, UVB, visitBerlin, medianet und VBKI – soll die Wirkung der Initiative spürbar vergrößert, die Zusammenarbeit langfristig gefestigt, konkrete Maßnahmen angestoßen und ein noch stärkeres gemeinsames Signal gegen Antisemitismus in der Hauptstadt gesetzt werden.

Im Mittelpunkt der Weiterentwicklung stehen zwei zentrale Vorhaben: Zum einen eine gemeinsame Veranstaltung, die den Schulterschluss weiterer Akteurinnen und Akteure aus Wirtschaft, Verbandswesen, Institutionen und Netzwerken sichtbar macht und gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Stadtgesellschaft und jüdischem Leben Raum für Austausch, Dialog und neue Perspektiven schafft. Zum anderen wird die bestehende Testimonial-Kampagne erweitert, um weitere Stimmen aus der Wirtschaft einzubinden und die Botschaft verstärkt über die Kommunikationskanäle der Partner in die Öffentlichkeit zu tragen.

Sichtbares Zeichen zum 5-jährigen Bestehen  

Die Veranstaltung unter dem Titel „5 Jahre ‚Berlin gegen Antisemitismus‘ – Gemeinsam stark für ein respektvolles Berlin.“ versteht sich als kraftvoller und lebendiger Ausdruck eines gemeinsamen Engagements und findet am 16. Juni 2026 statt. Rund 200 Gäste aus Wirtschaft, Zivilgesellschaft, jüdischen Gemeinden und Politik kommen zusammen, um ein öffentliches Zeichen gegen Antisemitismus in Berlin zu setzen.

Der Aufsichtsratsvorsitzende von Siemens Energy und Daimler Truck, Joe Kaeser, konnte als Keynote Speaker gewonnen werden, steht er doch seit Jahrzehnten engagiert und öffentlich für eine klare Haltung gegen Antisemitismus und gesellschaftliche Ausgrenzung. Seine Teilnahme unterstreicht die Bedeutung des Abends.

Joe Kaeser, Aufsichtsratsvorsitzender von Siemens Energy & Daimler Truck: Antisemitismus greift in Deutschland wieder um sich; er wird getrieben von wachsendem Nationalismus, Extremismus und - das gehört zur Wahrheit dazu - problematischen Handlungen Israels in der Region, vor allem im Westjordanland. Er wird zusätzlich befeuert von Akteuren, die in sogenannten „sozialen Medien“ aktiv sind. Man muss nicht mit allen Aktionen der israelischen Regierung einverstanden sein. Aber das ist kein Grund, unsere jüdischen Mitmenschen und deren Einrichtungen in Deutschland zu verunglimpfen oder gar zu gefährden. Wir als Gesellschaft müssen entschieden dagegenhalten. Auch Unternehmen sind aufgefordert, Haltung zu zeigen und klarzumachen: Der Schutz jüdischen Lebens in Deutschland und das Existenzrecht Israels sind unverhandelbar.“

Dr. Stefan Franzke, Geschäftsführer von Partner für Berlin: „Fünf Jahre nach dem Start der Initiative ‚Berlin gegen Antisemitismus‘ ist klar: Haltung zeigen bleibt keine Momentaufnahme, sondern eine dauerhafte Aufgabe. Berlin steht wie kaum eine andere Stadt für Freiheit, Vielfalt und Weltoffenheit – und trägt zugleich eine besondere historische Verantwortung. Gerade vor diesem Hintergrund ist es unser Anliegen, gemeinsam Verantwortung zu übernehmen und ein deutliches Zeichen zu setzen. Antisemitismus, Hass und Ausgrenzung haben in Berlin keinen Platz. Mit der Einbeziehung neuer Partner soll ein noch stärkeres Signal gesendet werden – für ein respektvolles, vielfältiges und offenes Berlin, in dem sich Jüdinnen und Juden sicher und zu Hause fühlen.“

Die Initiative „Berlin gegen Antisemitismus“ wurde Anfang 2021 vom Berlin-Partner-Netzwerk gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik ins Leben gerufen. Seitdem setzt sie ein klares Zeichen für ein respektvolles Miteinander und gegen jede Form von Antisemitismus. Mit der gezielten Öffnung und stärkeren Vernetzung zum fünfjährigen Bestehen wird dieser Anspruch nun auf eine neue Stufe gehoben – für ein Berlin, das Vielfalt nicht nur lebt, sondern aktiv schützt.

Die Partner für Berlin Gesellschaft für Hauptstadt-Marketing mbH
Das Land Berlin und 250 Unternehmen, die sich für die Förderung ihrer Stadt einsetzen, stehen als öffentlich-private Partnerschaft hinter der Partner für Berlin. Mit dem Anteilsunternehmen Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie ist die PfB auch für die weltweite Vermarktung der deutschen Hauptstadt verantwortlich. www.berlin-partner.de

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