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Presseerklärung

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Stand und Zukunft der Elektromobilität in Berlin

Mit rund 90.000 elektrisch betriebenen Fahrzeugen auf Berlins Straßen und bereits 41.000 installierten Ladepunkten zeigt die Hauptstadt, wie die Mobilitätswende voranschreitet. Doch wo steht Berlin wirklich – und wohin geht die Reise? Antworten darauf gibt die diesjährige Hauptstadtkonferenz Elektromobilität im Berliner Rathaus. Der Regierende Bürgermeister Kai Wegner wird als Schirmherr der Veranstaltung die rund 800 angemeldeten Gäste (vor Ort und im Livestream) begrüßen, Staatssekretär Dr. Severin Fischer von der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe hält die Eröffnungsrede. Zehn Expertinnen und Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik diskutieren in zwei Panelrunden unterschiedliche Aspekte der Ladeinfrastruktur, in einem dritten Panel wird die Marktentwicklung bei schweren E-Nutzfahrzeugen in den Fokus gerückt. 

In Dialogformaten kommen die Senatorin für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt, Ute Bonde, sowie Henrik Falk, Vorstandsvorsitzender der Berliner Verkehrsbetriebe, zu Wort.

Im Abschlusstalk werfen Gernot Lobenberg, Leiter der Berliner Agentur für Elektromobilität eMO bei Berlin Partner, und Peter Schwierz, Chefredakteur vom Branchenleitmedium „electrive“ aus Berlin, einen Blick auf 15 Jahre Entwicklung der Elektromobilität – beide sind 2011 mit dem Thema gestartet. Seit diesem Jahr wird die Hauptstadtkonferenz Elektromobilität jährlich von der eMO veranstaltet und hat sich als Leitveranstaltung in der E-Mobilitätsbranche etabliert.

In einer begleitenden Ausstellung werden im Rathaus rund 20 Unternehmen ihre Lösungen für die Zukunft der Mobilität präsentieren. Zehn davon werden im Laufe der Konferenz ihr Unternehmen in einem „One-Minute-Pitch“ vorstellen.

Aktuelle Zahlen zur E-Mobilität in der Hauptstadt

In Berlin werden rund 90.000 E-Fahrzeuge elektrisch angetrieben (Quelle: Hochrechnung eMO auf Basis KBA-Zahlen). Im Februar 2026 waren 38 Prozent der neu zugelassenen Pkw in Berlin elektrisch. 41.000 Ladepunkte sind in der Hauptstadt für E-Fahrzeuge installiert (28 Prozent mehr als Anfang 2025). Davon sind mehr als 7.000 öffentlich zugänglich (Quelle: Berliner Energieatlas und Stromnetz Berlin 3/2026). Anfang 2025 waren es noch rund 5.600 Ladepunkte. Die meisten Ladepunkte werden privat genutzt, also zu Hause oder am Arbeitsplatz. Dort finden 70 bis 80 Prozent aller Ladevorgänge statt. Aktuell stehen in Berlin rund 457 MW Ladeleistung zur Verfügung. Das sind 25 Prozent mehr als Anfang 2025.

Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Kai Wegner:
„Unser Ziel ist klar: Berlin soll zum Vorreiter der intelligenten und klimagerechten Verkehrswende werden. Hier in Berlin entstehen innovative Lösungen für die Mobilität von morgen. Von größter Bedeutung ist dabei der Ausbau der Elektromobilität, die für uns mehr ist als der Austausch von Motoren. Sie ist Teil einer vernetzten Mobilitätsstrategie, mit der wir die Ladeinfrastruktur ausbauen, den Öffentlichen Personennahverkehr stärken und die Zusammenarbeit von Industrie, Forschung und Start-ups fördern. Das schafft Arbeitsplätze und stärkt den Wirtschafts- und Innovationsstandort Berlin. Wir bringen Berlin nach vorne – elektrisch, modern und nachhaltig.“

Franziska Giffey, Bürgermeisterin und Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe:

„Elektromobilität ist mehr als der Umstieg auf das E-Auto. Sie ist eine Investition in zukunftsfähige Infrastruktur, mit einem breiten Angebot für die Berlinerinnen und Berliner und resilienten Netzen. Unser Ziel ist klar: ein klimaneutrales Berlin bis spätestens 2045. Dafür muss neben der Wärme auch der Verkehr konsequent umgestellt werden. Entscheidend ist, Elektromobilität für alle zugänglich zu machen und direkt vor die Haustüren der Berlinerinnen und Berliner zu bringen: Darum unterstützen wir zum Beispiel mit unserem neuen Modul im Förderprogramm WELMO gezielt Wohnungsunternehmen beim Aufbau von Ladeinfrastruktur in Mietquartieren. Die Wende im Verkehrssektor bietet zugleich ein hohes wirtschaftliches Potenzial: Durch sie entstehen neue Arbeitsplätze und Berlin wird als Standort noch attraktiver. Wirtschaftliche Stärke, Innovationskraft und Klimaschutz schließen sich nicht aus, sondern gehen bei uns Hand in Hand.“

Dr. Stefan Franzke, Geschäftsführer von Berlin Partner:
„Berliner Akteurinnen und Akteure aus Wirtschaft und Industrie beweisen täglich, wie stark und innovativ wir in der Hauptstadt sind – auch wenn es um Lösungen und Angebote für die Mobilität von morgen geht. Die Hauptstadtkonferenz Elektromobilität ist Drehscheibe für Ideen, Partnerschaften und Technologien, die Berlins Weg zur klimafreundlichen Metropole stärken. Hier wird sichtbar, wie Wirtschaft und Stadt gemeinsam Lösungen für die mobile Zukunft entwickeln, wie Berliner Unternehmen Innovationen sowie umweltfreundliche Mobilität entscheidend mitgestalten.“ 

Gernot Lobenberg, Leiter der Berliner Agentur für Elektromobilität eMO:

„2026 bietet die Chance, der Elektromobilität in Berlin und Brandenburg zum endgültigen Durchbruch zu verhelfen. Das ist für den Klimaschutz auch dringend notwendig, da der Verkehrssektor auch 2025 die vorgegebenen Emissionswerte überschritten hat. Für den Berliner Wirtschaftsverkehr und die Wohnungswirtschaft greift nach wie vor das Förderprogramm WELMO, das den Aufbau von Ladeinfrastruktur und die Anschaffung von leichten Nutzfahrzeugen sowie E-Taxis finanziell unterstützt. Auch von der Bundesebene gibt es jetzt wieder eine Förderung, so dass auch im privaten E-Pkw Markt mit einer Belebung zu rechnen ist.“

 

Über die eMO:

Die Berliner Agentur für Elektromobilität eMO unterstützt den Markthochlauf der Elektromobilität und die Nutzung neuer, innovativer Mobilitätslösungen für einen nachhaltigen Wirtschaftsverkehr. Als Landesagentur unterstützen wir die Ziele des Landes Berlin und sind Teil der Berliner Wirtschaftsförderung Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH. Die Aufgaben der eMO umfassen die Verbreitung und Erprobung neuer Mobilitätslösungen und das Management zentraler Landesvorhaben. Die Finanzierung der eMO und ihrer Maßnahmen erfolgt maßgeblich durch die Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe sowie durch zahlreiche Partner aus Wirtschaft, Wissenschaft und öffentlicher Hand aus Berlin und Brandenburg.

Weitere Informationen und Zahlen finden Sie grafisch aufgearbeitet auf unserer Website.

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