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Berliner Höhenflug

Berlin, 03. August 2026 – In Berlin geht es für viele Unternehmen hoch hinaus. Genauer: In den vergangenen Jahren ist in der Spreemetropole ein wachsendes Ökosystem für Raumfahrttechnologien, Satellitenanwendungen und Dual-Use-Deep-Tech entstanden. In Zukunft könnten vor allem junge Berliner Unternehmen mit Raumfahrtbezug noch gezielter bei ihrer Gründung, ihrem Markteintritt und ihrer Entwicklung unterstützt werden. So gab die Europäische Weltraumorganisation (ESA) auf der diesjährigen ILA Berlin 2026 Pläne bekannt, Berlin in das Netzwerk des ESA Business Incubation Centre (BIC) Northern Germany aufzunehmen. Angesiedelt werden soll der neue Standort bei Science & Startups, dem Gründungszentrum der Partner der Berlin University Alliance: Freie Universität, Humboldt-Universität zu Berlin und Technische Universität Berlin, in enger Kooperation mit der Charité – Universitätsmedizin Berlin.

Das ESA-BIC ist das Startup-Inkubatorprogramm der ESA, es knüpft nahtlos an die exzellente Forschungslandschaft der Berliner Universitäten an und fungiert zugleich als Brücke zwischen universitärer Spitzenforschung, technologieorientierten Start-ups und der etablierten Berliner New-Space-Community. Ziel ist es, junge Unternehmen dabei zu unterstützen, innovative Produkte und Dienstleistungen für die Raumfahrt und deren Nutzung zu entwickeln, aber auch Technologien aus anderen Branchen für Anwendungen in der Raumfahrt weiterentwickeln. Dabei geht es somit nicht nur um Satelliten. Viele Startups, die von dem Programm profitieren, arbeiten an Anwendungen in Bereichen wie Mobilität, Landwirtschaft, Klimaschutz, Robotik, Gesundheitswesen oder Künstliche Intelligenz. Die Unterstützung durch die ESA umfasst neben finanziellen Mitteln auch die technische Beratung, Coaching und Beratung zu Themen wie Geschäftsmodellen, Finanzierung, Markteintritt und Internationalisierung, die Vernetzung mit Investorinnen und Investoren, Partnerinnen und Partnern aus der Industrie oder weiteren Startups sowie den Zugang zum eigenen Netzwerk, das inzwischen zu den größten Raumfahrt-Inkubatornetzwerken weltweit zählt. Damit ergänzt es bestehende Initiativen und Programme des Berliner Raumfahrtökosystems und stärkt insbesondere den Wissenstransfer sowie die Gründungsdynamik an der Schnittstelle von Raumfahrt, Digitalisierung und nachhaltigen Zukunftstechnologien. Gefördert wird das Vorhaben in Berlin durch die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe sowie unterstützt durch Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH.

Das Berliner Raumfahrt- und DeepTech-Ökosystem ist vielseitig, dynamisch und zeichnet sich bereits heute durch Innovationsfreude und Fortschritt aus. Dennoch kann der Zugang zum ESA BIC für Startups, die Satellitendaten, Sensorik, Robotik oder andere hochmoderne Technologien entwickeln, ein wichtiger Impuls sein, um den Berliner Raumfahrtstandort weiter auszubauen und jungen Technologieunternehmen den Weg von der Forschung in den Markt zu erleichtern.

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