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Berlin gegen Antisemitismus - neue Statements

1. Statement: Carsten Jung, Vorstandsvorsitzender Berliner Volksbank eG

Wieso engagieren Sie sich für die Initiative?
Diese Initiative verdient Unterstützung von jedem, für den Mitmenschlichkeit, Toleranz, Friedfertigkeit und Achtung des Einzelnen unverbrüchliches Fundament unserer freien Gesellschaft sind. Wir müssen uns mutig und entschlossen gegen Antisemitismus, Intoleranz, Nationalismus, Hetze und Bedrohung Andersdenkender einsetzen. Mit dieser Initiative hat jeder die Chance und eigentlich auch die Verpflichtung, daran aktiv mitzuwirken. Das Team der Berliner Volksbank und ich als Vorstandsvorsitzender sind dankbar, dass wir uns für diese Initiative einsetzen dürfen.

Was setzen Sie als Unternehmen schon um?
Vielfalt sowie das Verurteilen jeglicher Art von Diskriminierung und Ausgrenzung sind bereits heute fester Bestandteil der Unternehmenskultur in der Berliner Volksbank. Wir finden immer wieder neue Möglichkeiten, uns für eine offene, tolerante und vielfältige Gesellschaft einzusetzen.

Was ist Ihr Statement gegen Antisemitismus?
Wenn ich über die Dächer Berlins schaue und dort die goldene Kuppel der Synagoge in Berlin Mitte sehe, erfüllt mich dies mit Freude und Engagement für die jüdische Gemeinde und das jüdische Leben in dieser Stadt. Aber der Blick auf die Kuppel mahnt zugleich, alles zu tun, damit die jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürger in dieser Stadt ohne Angst leben und selbstverständlicher Teil der Gemeinschaft sein können. Niemals darf es noch einmal so werden, wie es in der dunkelsten Geschichte dieser Stadt einmal war. Die Kuppel der Synagoge muss für immer leuchten.

 

2. Statement: Daniela Teichert, Vorsitzende des Vorstandes bei AOK Nordost – Die Gesundheitskasse

Wieso engagieren Sie sich für die Initiative?
Bei der AOK Nordost arbeiten rund 5000 Menschen aus 30 Nationen mit verschiedenen Religionen. Toleranz und Vielfalt gehören für uns selbstverständlich zum täglichen Miteinander. Dafür engagieren wir uns in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern seit vielen Jahren auch über unsere Arbeit in der Gesetzlichen Krankenversicherung hinaus.

Was setzen Sie als Unternehmen schon um?
„Wir sind für alle da“, dieses Motto ist Teil unserer Unternehmensphilosophie. Die damit verbundenen Werte vertreten wir intern und im Kontakt mit unseren Kund:innen. Wir fördern Integration durch Sport, setzen uns gegen Homophobie ein und unterstützen Initiativen für mehr Toleranz in der Gesellschaft.

Was ist Ihr Statement gegen Antisemitismus?
Wenn Menschen durch antisemitisches Verhalten Angst um ihr Leben haben müssen, ist das unerträglich. Deshalb zeigen wir Haltung für ein friedliches Miteinander.

 

3. Statement: Marc Mundstock, Geschäftsführer, AXICA Kongress- und Tagungszentrum

Wieso engagieren Sie sich für die Initiative?
Antisemitismus steht, in diesen Tagen noch viel mehr, für Menschenhass, der nicht begründbar ist.
Uns ist Leben geschenkt worden, jedem und jeder Person auf diesem Planeten. Mit nichts ist zu erklären und schon gar nicht zu rechtfertigen, dieses Geschenk, dieses Leben jemandem abzusprechen, womöglich seine Existenz in Frage zu stellen.
Mit dem Geschenk des Lebens bekommen wir für einen Moment Zeit, unser Leben zu leben. In einer Gemeinschaft Beschenkter.
Das Geschenk des Lebens anzunehmen, bedeutet in einem friedlichen Miteinander leben zu wollen.
Das sollte uns der wichtigste Dank für dieses großartige Geschenk sein.

Was setzen Sie als Unternehmen schon um?
Wir sind Gemeinwohl auditiert, hinterfragen unseren Wert, den wir in der Gesellschaft mit unserem Tun beitragen. Wir haben die Charta der Vielfalt unterschrieben, um ein sichtbares Zeichen nach außen zu setzen. Wir sind eine Gruppe verschiedener Menschen unterschiedlicher Herkunft, vieler Wege, Gedanken und Interpretation ihres Lebens, die eines eint: Wir glauben an die Bedeutung der Begegnung.

Was ist Ihr Statement gegen Antisemitismus?
Unvergessen der Tag, als ich mein Kind das erste Mal im Arm hielt. So viel Leben.
Unvorstellbar unseren Kindern und Enkeln eine Welt zu übergeben, die von Hass, Krieg und Antisemitismus dominiert wird. Eine gute Zukunft ist die Zeit, in die wir hineingeboren werden möchten.

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