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Starke Frauen, für ein Starkes Berlin.

Seit über 100 Jahren findet am 8. März der internationale Frauentag statt und ist für uns Berliner sogar ein gesetzlicher Feiertag. Seit 1911 wird an dem Tag weltweit auf Frauenrechte und Gleichstellung der Geschlechter aufmerksam gemacht. Wir stellen euch zu diesem Anlass vier starke Frauen aus unserem Netzwerk vor, stellvertretend für alle Frauen, die unsere Welt bereichern. Berlin Partner wünscht alles Gute zum Weltfrauentag und viel Inspiration, Motivation und Spaß beim Lesen!

Interview 1: Ulrike Teschke, Geschäftsführerin des Tagesspiegels

  1. Darauf bin ich stolz: Ein tolles Medienunternehmen wie den Tagesspiegel leiten zu dürfen!
  2. Das würde ich meinem jüngeren Ich raten: Sei mutig und bereit für eine Führungsposition.
  3. Das fehlt mir zu noch für mehr Gleichberechtigung: Gleiche Bezahlung von Männern und Frauen bei gleicher Position.
  4. Mein Tipp, um sich als starke Frau im Unternehmen zu positionieren: Hohe fachliche Qualifikation und ein gewisses Durchsetzungsvermögen.
  5. Welche Rolle spielen Netzwerke für mich: Netzwerke halte ich für extrem wichtig, um als starke Führungspersönlichkeit wahrgenommen zu werden und gesellschaftlich sichtbar zu sein.
  6. Was möchte ich nicht mehr gefragt werden: : Wie ich es geschafft habe, als alleinerziehende Mutter in eine Führungsposition zu gelangen.

 

Interview 2: Mona Rübsamen, Geschäftsführende Gesellschafterin und Programmdirektorin des Radiosender 100,6 FluxFM

  1. Darauf bin ich stolz: Ich habe vor meiner Unternehmens-Gründung bei MTV Europe gearbeitet, war regelmäßig in London und habe unglaublich viel gelernt, vor allem „out of the box” zu denken. Mit FluxFM haben mein Geschäftspartner Markus Kühn und ich ein Medienunternehmen aufgebaut, das vielen jungen Künstler:innen eine Plattform bietet und auch für das Team einen Freiraum für Kreativität & Entfaltung ermöglicht, so wie ich es damals bei MTV hatte. Darauf bin ich stolz!
  2. Das würde ich meinem jüngeren Ich raten: Schätze Dich selbst mit allen Stärken und vermeintlichen Schwächen, steh zu Deinen Werten und Überzeugungen, hab Freude am Diskurs, agree to disagree. Das ist die Grundlage für gelungene Kommunikation und ermöglicht humorvolles Sparring auch im Streitfall, schafft tragfähige Verbindungen und spart eine Menge Nerven!
  3. Das fehlt mir zu noch für mehr Gleichberechtigung: Ich wünsche mir die Einsicht, dass es gemeinsam besser läuft. Dass unterschiedliche Erfahrungen, Sichtweisen und Strategien zu einem besseren Ergebnis führen. Zuhören und fragen statt  Revierkämpfe und Deutungshoheit postulieren.
  4. Mein Tipp, um sich als starke Frau im Unternehmen zu positionieren: Sagen was Sache ist, jedoch in kurzen Sätzen, eigene Leistungen präsentieren und das Spotlight mit guten Geschichten auf sich lenken. Gleichzeitig auch die Kraft und Entschlossenheit trainieren, Ambiguität auszuhalten. Ich empfehle den TED-talk von Brene Brown „The power of vulnerability”. Verletzlichkeit oder Nachdenklichkeit hat auch im Business seinen Platz, ein Ringen um gemeinsame Werte lohnt sich, auch wenn es manchmal mühsam ist.
  5. Welche Rolle spielen Netzwerke für mich: Netzwerke schaffen Austausch, Verbindung, bündeln Wissen und Ideen und sorgen für Einblicke in andere Lebens- und Arbeitsbereiche!
  6. Was möchte ich nicht mehr gefragt werden:  Man kann mich alles fragen! Wie man einen UKW Sender gründet, zu einer Marke macht, sogar bis zur Auszeichnung als bester Radiosender der Welt in Los Angeles, die Herausforderungen als Medien-Unternehmerin in der digitalen Transformation - darüber spreche ich gerne. Weniger gerne über die Ressourcen-Ungleichheit im dualen Rundfunk bei voller internationaler Wettbewerbs-Breitseite, das Thema ist abendfüllend……
     

 

Interview 3: Anette Weller, Mitglied des Vorstands Gegenbauer Holding SE & Co. KG

  1. Darauf bin ich stolz: Dass wir bei Gegenbauer auf einem sehr guten Weg sind, Frauen auf allen Führungsebenen zu positionieren und zu unterstützen. Mit einem Frauenanteil von 50 Prozent im Vorstand setzt Gegenbauer schon heute Maßstäbe bei der geschlechtergerechten Repräsentation in Führungsverantwortung.
  2. Das würde ich meinem jüngeren Ich raten: Menschen verhalten sich höchst unterschiedlich. Lerne zu verstehen was sie antreibt und motiviert und du wirst effektiver in der Interaktion werden.
  3. Das fehlt mir zu noch für mehr Gleichberechtigung: Dass wir nicht mehr darüber sprechen müssen, weil alle Menschen gleichberechtigt sind.
  4. Mein Tipp, um sich als starke Frau im Unternehmen zu positionieren: Aufgaben übernehmen, die zur Sichtbarkeit im Unternehmen beitragen, professionell erledigen und kommunizieren.
  5. Welche Rolle spielen Netzwerke für mich: Netzwerke sind wichtig – im besten Fall helfen sie neue Sichtweisen kennenzulernen, inspirieren, bündeln Kräfte und sorgen für wichtige Kontakte – geschäftlich wie privat.
     

 

Interview 4: Dr. Tanja Wielgoß, Vorstandsvorsitzende Vattenfall Wärme Berlin AG und CEO BU Heat Berlin

  1. Darauf bin ich stolz: Ich bin eine klassische Mutter: ich bin super stolz auf meine Kinder :-). Und dann natürlich im Moment auch ganz besonders auf mein Team in der Vattenfall Wärme. Wir stehen zusammen in Zeiten, die uns viel abverlangen - an der Stelle nur der Dreiklang der Herausforderungen, bei denen wir jeweils im Zentrum des Sturms stehen: Corona (für mich zum Glück jetzt im Ausklingen), Klimaschutz und Krieg in der Ukraine.
  2. Das würde ich meinem jüngeren Ich raten: 
    Dinge nicht so eng nehmen und ein wenig Perfektionismus abbauen – kommt schon alles so, wie es sein soll.
  3. Das fehlt mir zu noch für mehr Gleichberechtigung:
    40% Frauen oder auch Männer (z.B. in Kitas, Pflegeberufen oder im HR-Bereich) in allen wichtigen Bereichen des Lebens. Klare Ziele helfen, damit sie Wirklichkeit werden.
  4. Mein Tipp, um sich als starke Frau im Unternehmen zu positionieren:
    Nimm dein Glück selbst in die Hand! Der Wille mitzugestalten und sich aktiv einzubringen ist dabei sehr wichtig. Lass dich nicht von DEINEM Weg abbringen, durch das, was andere in der Situation vermeidlich tun würden. Steh zu dir selbst und selbstbewusst für das, was du erreichen möchtest – mit Deinem ganz persönlichen Style.
  5. Welche Rolle spielen Netzwerke für mich:
    Die Aufgaben werden aktuell für mich gefühlt immer größer: Klimawandel, Pandemie - und heute auch noch das Unfassbare: Krieg in Europa. Ohne Netzwerke, Partnerschaften und gemeinsamem Handeln können wir keine dieser Krisen überwinden. Wenn wir alle an einem Strang ziehen, wird uns die Bewältigung gelingen. 
  6. Was möchte ich nicht mehr gefragt werden:  
    Ich wüsste aktuell keine Frage, die ich als Tabu ansehen würde. Mein Wunsch nur: diese Frage dann auch anderen stellen, die die gleiche Position haben 😊.
     
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