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BERLIN GEGEN ANTISEMITISMUS

Leif Lindner - CEO der IFA Management GmbH

1. Wieso engagieren Sie sich für die Initiative? Oder Warum ist diese Initiative für Sie so wichtig?

Als weltweit größtes Tech-Event liegt es in unserer Verantwortung, Räume frei von Hass, Hetze und Diskriminierung zu schaffen. Die Initiative ‘Berlin gegen Antisemitismus’ ist ein starkes Zeichen für Respekt, Vielfalt und ein friedliches Miteinander – und genau dafür positioniert sich die IFA, in Berlin und weit darüber hinaus.

2. Was setzen Sie als Unternehmen/Hochschule/Verein/Universität schon um?

Die IFA ist eine Plattform für Begegnung, Austausch und Innovation – für jeden zugänglich und mit klarer Haltung. Wir setzen auf Vielfalt und Sensibilisierung in unseren Teams, bei unseren Partnern und unseren Programmen. Klare Antidiskriminierungsrichtlinien und respektvolle Zusammenarbeit helfen uns, unserem Anspruch gerecht zu werden.

3. Was ist Ihr Statement gegen Antisemitismus? Inkl. eines knackigen Statements

Als globale Tech-Messe haben wir die Verantwortung, Räume zu schaffen, in denen sich alle sicher und willkommen fühlen. Antisemitismus hat darin keinen Platz, denn die IFA steht für Offenheit, Respekt und Vielfalt. Wer schweigt, stimmt zu. Deshalb braucht es klare Haltung – in Unternehmen, Medien und der breiten Öffentlichkeit.

Patrick van der Loo - Country President der Pfizer Pharma GmbH

1. Wieso engagieren Sie sich für die Initiative? Oder Warum ist diese Initiative für Sie so wichtig?

Auch heute noch sind lebendiges Erinnern und das Setzen klarer Zeichen gegen Hass, Rassismus, Diskriminierung und Ausgrenzung sehr wichtig. Seit vielen Jahren setzen wir uns hier in Deutschland gegen Antisemitismus ein. Insbesondere in Berlin, einer Stadt mit einer tiefen historischen Verantwortung, bleibt die Bekämpfung des Antisemitismus ein moralischer Imperativ und eine gesellschaftliche Verpflichtung.

2. Was setzen Sie als Unternehmen schon um?

Seit vielen Jahren unterstützen wir verschiedene Einrichtungen, Organisationen und Projekte, die jüdisches Leben und Gedenken fördern und sich Antisemitismus entgegenstellen. Ein Beispiel: Im Rahmen unseres jährlichen Mitarbeitenden-Engagements indizieren Kolleg:innen für die Initiative #everynamecounts von den Arolsen Archives biografische Daten von Opfern des Nationalsozialismus, damit sich auch zukünftige Generationen an deren Namen und Identitäten erinnern können.

3. Was ist Ihr Statement gegen Antisemitismus? 

Die demokratischen Pfeiler unserer Gesellschaft zu schützen, geht uns alle an – auch deswegen setzen wir uns dafür ein, dass Rassismus, Diskriminierung und Ausgrenzung in Berlin und in Deutschland keinen Platz haben.

Elena Semechin - Schwimmerin Landessportbund Berlin e. V.

1. Wieso engagieren Sie sich für die Initiative?

Da ich selbst ausländische Wurzeln habe und schon in meiner Kindheit mit Rassismus und Ausgrenzung konfrontiert wurde, weiß ich wie schmerzhaft und erniedrigend es ist nicht dazugehören zu dürfen. Daher ist es mir wichtig in der Öffentlichkeit über solche Themen zu sprechen.

2. Was setzen Sie als Verein schon um?

Wenn ich rassistische Äußerungen in meinem Umfeld mitbekomme, höre ich nicht weg, sondern spreche die Personen gezielt darauf an und mache deutlich, dass es nicht richtig ist.
Zudem werden bei uns im Verein (Berliner-Schwimmteam) wichtige Werte wie Respekt, Toleranz und Akzeptanz gegenüber allen Menschen von klein auf vermittelt

3. Was ist Ihr Statement gegen Antisemitismus?

Es ist unsere gemeinsame Verantwortung , für eine Welt einzutreten, in der Herkunft, Glaube, Identität oder Handicap kein Grund für Hass sind. Dazu möchte ich gerne die beeindruckende Frau Margot Friedländer ( Holocaust-Überlebende) zitieren: „Seid Menschen, respektiert Menschen, was immer sie sind.“

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