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Das sind die Berliner Meisterköche 2026

Berlin, 7. November 2026 – Wer noch auf der Suche nach Empfehlungen für besondere kulinarische Erlebnisse ist, darf dem Urteil der Experten-Jury, die die diesjährigen Berliner Meisterköche ausgewählt hat, guten Gewissens vertrauen. Die Jurorinnen und Juroren um den Vorsitzenden Dr. Stefan Elfenbein, Korrespondent für „Der Feinschmecker“ und „Business Traveller“, sowie die Vorsitzende Tina Hüttl, Gastrokritikerin für die Berliner Zeitung und weitere, trafen ihre Wahl in den Kategorien „Berliner Meisterkoch“, „Aufsteiger des Jahres“, „Berliner Gastgeber“, „Berliner Szenerestaurant“, „Berliner Kiezmeister“, „Berliner Barkultur“ und „Gastronomischer Innovator“. Die feierliche Verleihung fand am Abend des 07. November 2026 in der eindrucksvollen Kulisse des Flughafens Tempelhof statt. Das historische Flughafengebäude passte ideal zum Rahmen der Ehrung. Diese wird bereits seit 1997 jährlich vorgenommen und ist ein Zeugnis des Innovationsgeistes und der Qualität der Berliner Spitzengastronomie.

Dr. Stefan Franzke, Geschäftsführer von Partner für Berlin, bestätigt: „30 Jahre Berliner Meisterköche stehen für 30 Jahre kulinarische Exzellenz, Kreativität und unternehmerischen Mut. Unsere Gastronominnen und Gastronomen prägen das Bild der Stadt weit über ihre Grenzen hinaus, laden immer wieder aufs Neue zum Ausprobieren ein und ziehen Berlinerinnen und Berliner wie Gäste unserer Stadt an. Die Hauptstadt hat sich in den vergangenen Jahrzehnten zur erfolgreichen Food-Metropole entwickelt, und daran haben nicht zuletzt die Berliner Meisterköche einen großen Anteil.  Diese Auszeichnung würdigt zum einen herausragende Leistungen, zum anderen setzt sie ein Zeichen für die Innovationskraft und Vielfalt einer Branche, die Berlin auch wirtschaftlich mitprägt.

Die Experten-Jury begründete ihr Urteil ausführlich und mit viel Liebe zum Detail. Ihre Wahl fiel auf folgende Ausgezeichnete:

Die Auszeichnung „Berliner Meisterkoch 2026“ ging an Lode van Zuylen aus dem Restaurant REMI. Die Jury lobt van Zuylens viele Talente, so etwa als Küchenchef, Gastronom und Gastgeber, sowie die Momente des Zusammenkommens, die er in seinem Restaurant schafft. Bei van Zuylen trifft laut Jury exzellente Küche auf Lässigkeit, sodass niemand Kompromisse machen muss. Klingt vielversprechend.

Der „Aufsteiger des Jahres 2026“ ist Tanandon Santanaviboon. Der Chef des „Rram“ in der Torstraße bringt eine außergewöhnliche Geschichte und einen hohen Anspruch an seine Küche mit. Er sagt: „Ich will, dass die Leute über mein Essen weinen." Vor Freude, versteht sich.

Zur „Berliner Gastgeberin 2026“ wählte die Jury Isabell Wendel aus dem Bricole.Das Restaurant mit einem Michelin-Stern ist als lebensnahes Nachbarschaftsrestaurant bekannt – laut den Jurorinnen und Juroren auch aufgrund der Gastgeberqualitäten von Isabell Wendel, die mit Professionalität, Herzlichkeit und Empathie überzeugt.

Das Restaurant Saint Farah ist das „Berliner Szenerestaurant 2026“ – und benannt nach der Großmutter der Inhaber Nadav Kundel und Gil Azrielan. Doch statt Großmutters Küche bringt Kundel als Koch seinen eigenen Stil ein, der von internationalen Einflüssen durchzogen und von seinen Erfahrungen im Night Kitchen und Papillon geprägt ist. Ein Besuch lohnt sich!

Die Berliner Meisterköche wären ohne den „Berliner Kiezmeister“ nicht komplett. 2026 darf sich der Tresen-Treff in Wilmersdorf mit der Auszeichnung schmücken. Einst eine ausrangierte, typische Berliner Eckkneipe, hat sich der Tresen-Treff mittlerweile zu einer kulinarischen Attraktion entwickelt. „Völlig unmöglich, es nicht zu mögen“, sagt die Jury und belohnt die behutsame Modernisierung von liebgewonnener Tradition.

Kanzlercocktail, Original Singapore-Sling-Gläser aus dem Raffles Hotel und die passenden Geschichten dazu – das und vieles mehr erwartet Gäste im Rum Trader, der von der Jury mit der Auszeichnung „Berliner Barkultur 2026“ geehrt wurde. Auf nur 32 Quadratmetern sorgen Charlotte Fedtke und Sahand Zamani für eine ganz besondere Atmosphäre, die laut Jury an „eine Zeitkapsel“ erinnert und gerade deshalb von zeitloser Bedeutung ist.

Anja und Carsten Schmidt haben der Jury nach in Berlin eine ganze Genusslandschaft geschaffen – und dürfen sich aus diesem Grund „Gastronomische Innovatoren 2026“ nennen. Ihre Weinläden holten laut Juryurteil den deutschen Wein aus der Nische und entwickelten sich zuverlässig zu Talentschmieden für Köchinnen, Köche, Sommeliers und Gastgeberinnen sowie Gastgeber. Wer sich davon selbst überzeugen möchte, ist im Rutz, im Zollhaus und im Schmidt Z&KO bestens aufgehoben.

Die Auswahl an kulinarischen und gastronomischen Angeboten und Konzepten ist in Berlin groß, keine Frage. Die Wahl der Meisterköche darf deshalb auch als Wegweiser durch die Gastroszene der Stadt verstanden werden. Wer sich daran hält, kommt garantiert beim guten Geschmack an.

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