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Die Probleme von morgen schon heute lösen

Berlin, 12. Oktober 2026 – In Berlin gibt es zahlreiche beeindruckende Orte. An manchen wird die bewegte Geschichte der Stadt erlebbar, an anderen geht es international und weltoffen zu, an wieder anderen geben Innovationen und Zukunftsforschung den Ton an. So wie an den elf Berliner Zukunftsorten, an denen Menschen aus Wissenschaft und Wirtschaft an Lösungen für aktuelle Herausforderungen arbeiten. Vom 05. bis 19. Oktober läuft auch dieses Jahr eine offizielle Kampagne, die die Berliner Zukunftsorte unter den Berlinerinnen und Berlinern bekannter und sichtbarer machen soll. Die Kampagne deckt drei Themen ab: Zukunftsorte verwandeln Talente in Jobs. Zukunftsorte lösen die Probleme von morgen schon heute. Zukunftsorte bringen Wirtschaft und Klima voran. Und weil die Zukunft nicht nur online, sondern eben auch an ganz realen Orten im Berliner Stadtgebiet gedacht und gemacht wird, soll die Kampagne bis zum 19. Oktober auf zahlreichen Außenwerbeflächen wie Litfaßsäulen, Straßenbannern und Ströer-Flächen das Interesse der Berlinerinnen und Berliner wecken. Genau hinschauen lohnt sich also!

Zu den elf Berliner Zukunftsorten zählen das Health Innovation Quarter Berlin-Mitte, der Technologie-Park Berlin-Humboldthain, Berlin-Buch, CleanTech Marzahn,der Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort Berlin Schöneweide,Adlershof,der Flughafen Tempelhof, Berlin SÜDWEST, der Berlin Campus Charlottenburg, der Siemensstadt Square und Berlin TXL – Urban Tech Republic. In Zahlen stehen die Standorte für 2.200 Unternehmen, 50 Forschungsinstitute und 80.000 Arbeitsplätze. Sie lassen sich also ohne Zweifel als wichtiger Wirtschaftsmotor für die Hauptstadt bezeichnen. An den Standorten sind sowohl Start-ups und mittelständische Unternehmen als auch Forschungsinstitute oder Universitäten vertreten. In ihrer Gesamtheit sind die Zukunftsorte ein wichtiger Teil der Berliner Innovationslandschaft. Bei genauerem Blick auf die Unternehmen und Einrichtungen wird zudem schnell deutlich: Die (Berliner) Zukunft ist vielseitig. Von Künstlicher Intelligenz über Biotechnologie und CleanTech bis hin zu Materialwissenschaften: in Mitte, Buch, Marzahn, Adlershof, Siemensstadt und Co. treffen Wissenschaft, Wirtschaft und Innovationsmut in unterschiedlichster Art und Weise aufeinander. Denn damit aus Ideen auch tatsächlich Produkte oder Anwendungen für den realen Markt werden, braucht es Raum und Zeit zum Entwickeln, Testen und dann wieder zum Weiterentwickeln. Beides bieten die Berliner Zukunftsorte in sogenannten Reallaboren. Dort können Anwendungen nicht nur getestet, sondern es darf auch experimentiert werden. So unter anderem in Bereichen wie der nachhaltigen Wärmeversorgung, Ernährung, der Zell- und Gentherapie oder Mobilfunktechnologien. Dafür gibt es unter anderem in Adlershof einen Aquifier-Wärmespeicher, in Mitte das Berlin Center for Advanced Therapies (BeCAT), Test- und Experimentierfelder für urbane Technologien auf dem Gelände des ehemaligen Flughafen Tegels oder eine der modernsten europäischen Demonstratorenanlagen für Direct Air Capture (DAC) in Marzahn.

Wer die Zukunftsorte von zuhause oder unterwegs aus kennenlernen möchte, kann dies (zunächst einmal) online tun. Die Video-Podcast-Reihe „Zukunftsorte Berlin“ auf YouTube stellt die Standorte, Forschungs- sowie Fokusbereiche und Menschen, die dort ganz konkret an der Zukunft arbeiten, vor. Und wer im Anschluss daran dann doch mehr erfahren oder sich vor Ort vom Berliner Innovationsreichtum überzeugen möchte, ist eingeladen, dies im Rahmen von Führungen, Diskussionsveranstaltungen, Ausstellungen oder Formaten wie der Langen Nacht der Wissenschaften direkt vor Ort zu tun. In Berlin gibt es eben so einiges zu erleben: die Vergangenheit, die Gegenwart und jetzt auch noch die Zukunft. 

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